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„Wir sind entsetzt“

Nach Mental-Health-Shitstorm - Deutsche Depressionsliga distanziert sich von Cathy Hummels

Die deutsche Depressionsliga reagiert auf Cathy Hummels
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Die deutsche Depressionsliga reagiert auf Cathy Hummels

Cathy Hummels muss aktuell mit einem heftigen Shitstorm kämpfen. Der Grund dafür ist ein luxuriöser Urlaub auf Rhodos, den die Influencerin mit ihren Freundinnen abgehalten hat unter dem Vorwand sich für den Kampf gegen psychische Erkrankungen einzusetzen.

Rhodos - Zwölf Influencer-Freundinnen, ein Fotograf, ein Kamerateam, Personal Trainer, Make-up-Artist und und und. Das war alles mit an Bord auf einem dreitägigen Trip von Cathy Hummels nach Rhodos. Im Rahmen des Events „Strong Mind Retreat“ sollte dabei auf die Gefahren von psychischen Krankheiten aufmerksam gemacht und für das Thema sensibilisiert werden. Doch bei Hummels‘ 700.000 Followern kam das gar nicht gut an.

Grund dafür ist die Vermarktung des Projekts. Exakt 20 Werbepartner wurden von der Influencerin in den drei Tagen erwähnt. Zusätzlich wurden fleißig Kaufempfehlungen gegeben und Rabattcodes verteilt. Das finden nicht nur die Follower dreist und unglaubwürdig, auch die Deutsche Depressionsliga hat sich von Hummels distanziert. Und auch die Deutsche Depressionshilfe gab ein Statement ab.

„Sehr geehrte Frau Hummels, in Zusammenhang mit der schweren Krankheit Depression banal auf Sonnenlicht zu verweisen und damit Werbung für ihr Unternehmen zu machen, halten wir als Betroffenenorganisation nicht nur für fragwürdig, nein, wir sind entsetzt. Frau Hummels, Sie erwecken den Anschein, die Depression für Werbezwecke zu benutzen. Depression ist weder schick, noch en vogue. Depression ist eine schwere Erkrankung.“ So lautete das deutliche Statement der Depressionsliga unter einem der Beiträge von Cathy Hummels.

In einem eigens abgesetzten Post stellte die deutsche Depressionsliga dann noch einmal klar, nichts mit Hummels zu tun zu haben und verwies auf ihre Zusammenarbeit mit der deutschen Depressionshilfe. Diese legte nun wiederum in einem Beitrag ihre Zusammenarbeit mit der Influencerin offen. Daraus geht hervor, dass dank der ehemaligen Spielerfrau in der Vergangenheit rund 90.000 Euro an Spenden zusammengekommen sind, doch dass auch die Organisation nichts mit dem kürzlich abgehaltenen Event zu tun haben möchte.

nt

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