Chaos bei den „Big Brother“-Frauen

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So sieht der Wohnbereich der Kandidatinnen schon vor ihrem Einzug aus. Die Show soll offenbar besonders skandalös werden.

Köln - Was war das für ein Aufschrei, als vor genau zehn Jahren die ersten Menschen in den Big Brother-Container zogen! Am Montag startet die zehnte Staffel der Reality-Show.

Bis zu sieben Millionen Zuschauer verfolgten damals, wie Zlatzko „Sladdi“ Trpovski oder Jürgen Milski rund um die Uhr von Kameras beobachtet und belauscht wurden. Mittlerweile hat sich die Fernsehwelt an diesen Auswuchs des Reality-Fernsehens gewöhnt, nur noch eine gute Million Zuschauer wollten die Sendungen der letztjährigen Staffel sehen. Zur Jubiläumsstaffel, die heute startet, greift RTL2 daher besonders tief in die Schmuddelkiste.

Big Brother soll offenbar so skandalös wie nie zuvor werden, und das vor allem auf Kosten der Frauen. Denn die sechs Kandidatinnen – darunter die ehemalige Topmodel-Kandidatin Micaela Schäfer – beziehen heute in Köln ihren völlig vermüllten Wohnbereich. Die Produktionsfirma Endemol hat 250 Kubikmeter Sperrmüll, Abfall und Trödel zusammengekarrt und im Wohnbereich der Damen abgeladen.

...und so edel wohnen die Männer

In diesen Luxuscontainer werden die sechs männlichen Kandidaten einziehen.

Im Schlafzimmer der Kandidatinnen sieht es auch nicht einladender aus: Isomatten auf Europaletten. Die sechs männlichen Kandidaten hingegen ziehen in einen 300 Quadratmeter großen Luxuscontainer. Auch hier werden manche Fernsehzuschauer einen alten Bekannten sehen: Der ehemalige Supertalent-Kandidat Carlos Fassanelli zieht mit seinem Mann Harald bei Big Brother ein. Die zwei Berliner sind HIV-positiv und das erste schwule Kandidaten-Paar in der zehnjährigen Sendungsgeschichte. Nach 148 Tagen wird sich zeigen, wen die ­Zuschauer zum Sieger der ­Jubiläumsstaffel wählen; er ­bekommt 250.000 Euro.

Darunter sind der ehemalige „Das Supertalent“-Kandidat Carlos ­Fassanelli (r.) und sein Mann Harald. Die weiteren Bewohner sind noch geheim.

Auch die neue Staffel wird 24 Stunden live beim Abo-TV Sky zu sehen sein. Und für den Big Brother-Produzenten Rainer Laux hat sich im Prinzip nichts geändert: „Bei uns gibt es immer noch echtes Fernsehen mit echten Menschen. Sie leben zwar in einer inszenierten Welt, verhalten sich aber authentisch.“

IW.

„Big Brother“, Montag, 20.15 Uhr, RTL2

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