Claudia Schiffer "macht in Design"

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Claudia Schiffer Vogue Cover

München - Auch im 24. Jahr ihrer Karriere brilliert die dreifache Mutter Claudia Schiffer als international gefragtes Ausnahme-Model - das beweist sie einmal mehr mit einer anderen Facette.

In der aktuellen August-Ausgabe von Vogue, wurde Claudia Schiffer in einer 12-seitigen Modestrecke verführerisch und dominant in Chiffon und Leder inszeniert. Schwierigkeiten, sich auch in solch provokante Rollen hineinzuversetzen, habe sie nicht, so Schiffer gegenüber Vogue: „Wenn das Make-up und die Kleider sitzen, schaut mich im Spiegel ein anderer Mensch an. Dann fällt es leichter, ins Scheinwerferlicht zu treten und Dinge zu tun, die ich selbst nie tun würde.“

Doch in der aktuellen Vogue wird eine weitere Facette von Claudia Schiffer beleuchtet – die der überlegten Geschäftsfrau. Als Designerin startet sie jetzt eine zweite Karriere und entwickelte zusammen mit dem Modelabel Iris von Arnim ihre erste eigene Kaschmirkollektion: „In all den Jahren wurde ich immer wieder von Firmen gebeten, meinen Namen für irgendwelche Produkte herzugeben, hinter denen ich nicht hundertprozentig stand. Das wollte ich auf keinen Fall“, so Schiffer. „Wenn überhaupt, dann sollte ein solides Unternehmen entstehen, das ich eventuell einmal meinen Kindern übergeben kann. Außerdem wollte ich die kreative Kontrolle behalten.“ Dieses Vorhaben verwirklichte Schiffer nun in Form eines Joint-Ventures. Bei einer solchen Partnerschaft sei es „wichtig, mit den gleichen Wertvorstellungen und Zielen an den Start zu gehen. In unserem Fall liegt der Fokus auf der Idee, eine langlebige Kaschmirlinie unter meinem Namen zu etablieren“, so die 40-Jährige. „Bis das erreicht ist, habe ich mich für eine Politik der kleinen Schritte entschieden. Jetzt steht im Vordergrund, diese Kollektion zu konsolidieren. Natürlich denke ich manchmal auch über künftige Brand-Erweiterungen nach.“

Das Supermodel ist in der internationalen Modewelt für seine Zuverlässigkeit und Professionalität bekannt: „Ich liebe Ordnung“, so Schiffer in Vogue. „Bei mir ist alles durchorganisiert, und schnell muss es gehen. Die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, kennen mich seit Jahren. Und ich weiß, dass jeder gern nach einem langen Shootingtag abends irgendwann nach Hause möchte. In diesem Geschäft basieren gute Resultate immer auf Teamwork. Wenn ich im Laufe meiner mittlerweile 24-jährigen Karriere etwas gelernt habe, dann das: Es wäre ziemlich dumm, nicht mit allen am Set kooperieren zu wollen!“

Vogue

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