2. Mal für die US-Talkmasterin

Ellen DeGeneres moderiert die Oscars 2014

ellen
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Ellen DeGeneres bekam 2012 ihren eigenen Stern am berühmten Hollywood Walk of Fame.

Los Angeles - Ihr wird eine große Ehre bereits zum zweiten Mal zuteil: Die populäre US-Talkmasterin und Komödiantin Ellen DeGeneres wird die Oscarverleihung im kommenden Jahr moderieren.

Jedes Jahr wird die Bekanntgabe des Gastgebers für die nächste Oscar-Verleihung mit Spannung erwartet. Am Freitag verkündete das Gremium im Beverly Hills das Oscar-Comeback für die US-Moderatorin Ellen DeGeneres (55). Eine sichere Wahl, kommentierten die Branchenblätter. Die Moderatorin, Schauspielerin und Autorin hatte sich bereits 2007 auf der Oscar-Bühne bewährt. Am 2. März 2014 will sie es erneut wagen.

In einer Twitterbotschaft am Freitag machte sich DeGeneres prompt über die Oscar-Show lustig. „Es ist offiziell: Ich moderiere die Oscars! Ich möchte mich bei der Akademie bedanken, bei meiner Frau Portia und - oh je - das Orchester fängt an zu spielen“, witzelte die Komikerin. Ein Seitenhieb auf den umstrittenen Oscar-Brauch, zu langen Dankesreden der Gewinner mit lauter Musik ein Ende zu setzen.

Das sind die Oscar-Gewinner

Die Oscar-Gewinner Daniel Day-Lewis ("Lincoln"), Jennifer Lawrence ("Silver Linings Playbook"), Anne Hathaway ("Les Miserables") und Christoph Waltz ("Django Unchained") stoßen mit ihren Trophäen an. © dpa/AP
Anne Hathaway gewann den Oscar in der Kategorie "beste weibliche Nebenrolle" für ihre Performance in dem Film "Les Miserables" © dpa/AP
Jennifer Lawrence gewann den Oscar in der Kategorie "beste weibliche Hauptrolle" für den Film "Silver Linings Playbook" © dpa/AP
Jennifer Lawrence und Anne Hathaway hatten bei der Oscar-Verleihung eine Menge Spaß © dpa/AP
Adele gewann ihren ersten Oscar für den Song "Skyfall" (James Bond) © dpa/AP
Produzent Grant Heslov, Regiesseur und Schauspieler Ben Affleck and Produzent und Schauspieler George Clooney freuen sich über ihre Oscars für "Argo". © dpa/AP
"Argo" wurde als "bester Film" ausgezeichnet, erhielt aber auch in den Kategorien adaptiertes Drehbuch und Schnitt eine Trophäe. © dpa/AP
Christoph Waltz wurde als bester Nebendarsteller für seine Rolle in "Django Unchained" geehrt © dpa/AP
Seinen Oscar hielt er - sehr zur Belustigung seiner Kollegin Anne Hathaway - wie ein Baby in seinen Armen © dpa/AP
Der Drehbuchautor Chris Terrio strahlte mit seinem Oscar für das am besten adaptierte Drehbuch für den Film "Argo" um die Wette © dpa/AP
Quentin Tarantino gewann die begehrte Trophäe für "Django Unchained" © dpa/AP
Daniel Day-Lewis stellte bei den diesjährigen Oscars einen neuen Rekord auf: Er gewann mit seinem Part in dem Historiendrama „Lincoln“ seinen dritten Oscar als bester Hauptdarsteller © dpa/AP
Mychael Danna gewann einen der insgesamt vier Oscars für "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" - für die beste Filmmusik © dpa/AP
Die Regisseure Shawn Fine und Andrea Nix Fine freuen sich über ihre Oscars in der Kategorie "beste Dokumentation"  © dpa/AP
Ang Lee gewann den Oscar für die beste Regie mit dem Film "Life of Pi" © dpa/AP
Der britische Filmemacher Simon Chinn und der schwedische Filmemacher Malik Bendjelloul halten stolz ihre Oscars. Die Trophäen holten sie in der Kategorie "Best Documentary Feature" für "Searching for Sugar Man" © dpa/AP
Oscar-Gewinner Rick Carter ("Lincoln" in der Kategorie "Best Production") posiert mit seiner Trophäe und Kristen Stewart und Daniel Radcliffe, die ihm den Preis überreichen durften © dpa/AP
Die Regisseure Mark Andrews und Brenda Chapman mit ihren Oscars für den Film "Brave" ("Best Animated Feature") © dpa/AP
Jamie Foxx und Kerry Washington stehen neben dem Oscar-Gewinner Shawn Christensen, der die Trophäe für "Curfew" in der Kategorie "Best Live Action Short Film" gewann © dpa/AP
John Kahrs bekam den Oscar für "Paperman" als bester animierter Kurzfilm © dpa/AP
William Goldenberg darf sich über den Schnitt-Oscar für "Argo" freuen © dpa/AP
Der Schwede Paul N.J. Ottoson erhielt den Oscar in der Kategorie "Achievement in Sound Editing" für "Zero Dark Thirty" © dpa/AP

Sie seien „begeistert“, sagten die Produzenten der Gala laut Mitteilung. „Es gibt wenige Stars, die Ellens Talent für Comedy und zudem ihre große Wärme und Menschlichkeit haben.“ Cheryl Boone Isaacs, die frisch gewählte neue Vorsitzende der Academy of Motion Picture Arts and Science, prophezeit eine „unterhaltsame, fesselnde und lustige Show“.

Mit Seth MacFarlane, dem Schöpfer der bissigen TV-Cartoon-Serie „Family Guy“, hatte die Oscar-Akademie im vergangen Februar Mut bewiesen. Mit mehr als 40 Millionen US-Zuschauern war sein Oscar-Debüt recht erfolgreich, doch MacFarlane handelte sich mit seinem beleidigendem Humor auch heftige Kritik ein. Ein zweites Mal wollte er nicht.

Ihr Handwerk lernte sie als Stand-Up-Komikerin in kleinen Clubs. Seit 2003 holt sie Stars und ausgefallene Gäste in ihre beliebte TV-Talkshow „The Ellen DeGeneres Show“. Bereits 1997 outete sie sich auf dem Bildschirm als Lesbe. Sie ist mit der „Ally McBeal“- Schauspielerin Portia de Rossi verheiratet.

dpa

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