Fashion Week: Modezirkus trifft in London ein

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Eine Kreation von Designerin Corrie Nielsen.

London - Die London Fashion Week ist eröffnet. In den nächsten Tagen erobern bunte, skurrile oder schlichte Kollektionen die Laufstege der Hauptstadt. Was wird wohl Trend?

Tausende Fotografen, Einkäufer, Model, Designer und Modefans sind am Freitag zur Eröffnung der London Fashion Week in der britischen Hauptstadt eingetroffen. Nach den Schauen in New York und vor der Weiterreise nach Mailand oder Paris steht London bis zum kommenden Mittwoch im Fokus der internationalen Branche. Mehr als 100 Schauen sind angekündigt. Das British Fashion Council, das die Woche organisiert, erwartet Bestellungen in Höhe von bis zu 100 Millionen Pfund (120 Millionen Euro).

Den Anfang machte am Freitag das britische Designer-Duo Antoni & Alison. Den schlichten Stil, für den sie bekannt sind, kombinierten sie mit knackigen Farben, Mustern und Drucken. Mode-Blogger sagten bereits voraus, dass ausgefallene Drucke der Trend für Herbst und Winter 2012/2013 werden könnten.

In den kommenden Tagen stellen große Namen wie Burberry, John Rocha, House of Holland, Jasper Conran oder Christopher Kane ihre Kollektionen vor. Als einer der Höhepunkte zeigt die Tochter von Ex-Beatle Paul McCartney, Stella McCartney, am Samstag in einer exklusiven Show ihre neuen Ideen. Die Britin ist mit ihren Outfits normalerweise in Paris zu Hause. Dass sie zurück nach London kehrt, wird als gutes Zeichen für die britische Mode gewertet, obwohl McCartney angekündigt hat, es solle erst einmal bei einer Einzelshow bleiben.

Spannend dürfte auch die Schau für das Label des verstorbenen Designers Alexander McQueen werden. Bei ihrer Hochzeit mit Prinz William hatte Herzogin Kate ein Kleid aus dem Haus McQueen getragen und damit weltweit Aufmerksamkeit auf britische Designer gelenkt. Auch Schauspielerin Emma Watson und Sängerin Rihanna gehören zu den McQueen-Fans. Kate dürfte die London Fashion Week ohnehin mit besonderer Aufmerksamkeit beäugen, denn weitere ihrer Lieblingslabel sind dabei, etwa Issa London, Mulberry, Erdem und Burberry.

dpa

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