Ildikó von Kürthy ist keine perfekte Mutter

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Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy

Hamburg - Ihre Qualitäten als Mutter sieht Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy („Mondscheintarif“) recht kritisch. Sie sei nicht perfekt, sagt die 44-Jährige von sich selbst - doch das sei okay.

Die Mutter von zwei Söhnen (2 und 5), hat oft Gewissenskonflikte. Wahlweise fühle sie sich wie eine Rabenmutter oder eine Rabenautorin - je nachdem, ob sie gerade mal wieder mehr ihren Beruf oder mehr ihre Kinder vernachlässige. „Nie war es so schwierig, Mutter zu sein, wie heute“, sagte Kürthy im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. „Und immer scheint mir die Mutter, die es anders macht als ich, es besser zu machen.“

Sie rät allen Müttern, die sich unter Druck setzen und unter Druck setzen lassen, zu mehr Gelassenheit: „Eine gute Mutter muss und darf nicht perfekt sein. Kinder brauchen Eltern, keine Spitzenpädagogen“, meint die Schriftstellerin, die in ihrem ersten Sachbuch („Unter dem Herzen“, Rowohlt Verlag) beschreibt, wie die Geburt eines Kindes das Leben einer Frau auf den Kopf stellt.

Ihr selbst gelänge es aber auch nicht immer, gelassen zu bleiben, gibt die Autorin zu. „Ich finde mich immer wieder schrecklich als Mutter, wenn mich im Machtkampf mit meinen Söhnen genauso kindisch aufführe wie die“, sagte die 44-Jährige der Zeitung „B. Z.“ (Donnerstagausgabe).

dpa/dapd

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