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Feine Körnung

Im Gesicht kein Körperpeeling verwenden

Ein Gesichtspeeling hilft dabei, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Ein Gesichtspeeling hilft dabei, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Sie reinigen das Gesicht und verfeinern das Hautbild: Gesichtspeelings. «Öko-Test» hat 26 Produkte untersucht - zum Teil mit erfreulichen Ergebnissen.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Da die Haut im Gesicht sehr empfindlich ist, raten Experten davon ab, Körperpeelings dort zu verwenden. Die Partikel sind zu scharfkantig. Doch zum Glück ist die Auswahl an speziellen Gesichtspeelings groß - und viele davon enthalten auch keine problematischen Inhaltsstoffe.

Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift «Öko-Test» (9/2020). Von insgesamt 26 getesteten Produkten bekamen 14 die Bewertung «sehr gut». Sie lagen preislich zwischen 0,38 Euro bis 9,98 Euro pro 100 Milliliter und waren plastikfrei. Fünf Produkte schnitten «gut» ab, sechs «befriedigend», ein Peeling war jedoch «ungenügend». Das Produkte enthielt aus Sicht der Tester bedenkliche Zusatzstoffe, beispielsweise den Duftstoff Lilial.

Insgesamt seien die Gesichtspeelings laut «Öko-Test» umweltfreundlicher geworden. Viele enthalten mittlerweile statt Plastikkügelchen wieder mehr natürliche Schleifkörner. So fanden die Tester statt Polyethylen, Nylon oder Polyamid beispielsweise Sand, Bambusmehl, gemahlene Aprikosenkerne und Mandelschalen oder gehärtetes Jojobaöl.

Laut «Öko-Test» zeige die freiwillige Selbstverpflichtung der Kosmetikindustrie, Mikroplastik zu reduzieren, Wirkung. Allerdings versteht die Branche nach Angaben der Experten unter «Mikroplastik» nur feste Kunststoffteilchen. So sei es nicht erstaunlich, dass die Tester in jedem zweiten konventionellen Peeling noch flüssige Kunststoffverbindungen fanden - etwa Silikone und Acrylate.

© dpa-infocom, dpa:200827-99-325868/2

Zeitschrift Öko-Test (9/2020)

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