Kachelmann-Prozess im September?

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Kachelmann hat die Tatvorwürfe stets bestritten.

München/Hamburg/Stuttgart - Ein Prozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann (51) ist nach Medienberichten im September möglich.

“Wenn das Gericht weiterhin von einem dringenden Tatverdacht ausgeht, gibt es jetzt gar keine andere Möglichkeit, als das Hauptverfahren zu eröffnen“, sagte der Anwalt Thomas Franz der Zeitung “Sonntag Aktuell“. Die Nachrichtenmagazine “Spiegel“ und “Focus“ gaben den September als möglichen Termin für die Hauptverhandlung an - ohne konkrete Quellen zu nennen.

Der Anwalt vertritt die 37-jährige ehemalige Lebensgefährtin von Kachelmann, der seit dem 20. März wegen des Verdachts der Vergewaltigung in Untersuchungshaft sitzt und die Vorwürfe zurückweist. 

Kachelmanns Anwalt Reinhard Birkenstock hatte Haftbeschwerde eingelegt, um seinen Mandanten freizubekommen. Laut Strafprozessordnung darf der Vollzug der Untersuchungshaft wegen derselben Tat über sechs Monate hinaus nur aufrechterhalten werden, wenn die besondere Schwierigkeit oder der besondere Umfang der Ermittlungen oder ein anderer wichtiger Grund das Urteil noch nicht zulassen und die Fortdauer der Haft rechtfertigen. Die Frist im Fall Kachelmann (51) läuft am 20. September aus, wie Franz bestätigte. Dauert die Untersuchungshaft länger als sechs Monate, muss auf jeden Fall eine besondere Haftprüfung durch das OLG erfolgen.

dpa

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