Opernball-Begleitungen

Lugner angelt sich "Zicke" und "wilde Schwarze"

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Er kennt sie nicht, nennt sie eine Zicke, aber wegen des zu erwartenden Presserummels freut sich Richard Lugner trotzdem über seine diesjährige Opernball-Begleitung Kim Kardashian.

Wien - Ob das gut ausgeht? Richard Lugner hat sich für viel Geld eine Frau als Begleiterin für den Wiener Opernball eingekauft, die genauso gerne im Blitzlicht steht wie er.

Da haben sich zwei Selbstdarsteller gefunden: Kim Kardashian, deren Familie eine eigene US-Reality-TV-Serie bestreitet, ist der diesjährige Gast des 81-jährigen Unternehmers beim Wiener Opernball. Wie tief er für die Verlobte von Rapper Kanye West in die Tasche greifen musste, wollte Lugner nicht sagen: Kardashian sei „ja keine Prostituierte, dass man das Geld verlautet, was sie kriegt.“

Die 33-Jährige war als ehemals beste Freundin von It-Girl Paris Hilton und später mit einem privaten Sex-Video, das an die Öffentlichkeit gelangte, zu eher zweifelhaftem Ruhm gekommen. Lugner ist das offensichtlich egal: Wie in praktisch allen bisherigen Fällen kenne er Kardashian noch überhaupt nicht, sagte er. Der Bauunternehmer engagiert seit Jahren einen prominenten Gast als seine Begleitung beim Opernball. Zu seinen Gästen zählten schon Hollywood-Diven aber auch Paris Hilton, Dieter Bohlen und Berlusconis Skandal-Nachtclubtänzerin Karima al-Mahrough alias Ruby Rubacuore.

Opernball: Diese Stars waren schon "Mörtel" Lugners Gäste

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Die Bekanntgabe der Begleitung habe er vorgezogen, da die Vorbereitungen für die Übernachtung von Kardashian und ihres nicht ganz kleinen Gefolges in der Wiener Hotel-Szene schon Aufsehen ausgelöst hätten. „Sie hat eine Menge Zicken und Wünsche“, sagte Lugner über den US-Star. Viel Zeit bringt der nämlich nicht mit. Die Expertin in Sachen Selbstvermarktung wolle das vertragliche Pflichtprogramm - Pressekonferenz, Autogrammstunde in seinem Wiener Einkaufszentrum, Opernball-Besuch - alles an einem Tag erledigt wissen.

Dschungel-Larissa: Konkurrenz für Kim Kardashian?

Ebenfalls an der Seite des Greises, der stets die Aufmerksamkeit

Seine zweite Begleiterin, die Miss World 2011, Ivian Sarcos, nennt der 81-Jährige eine "wilde Schwarze".

der Öffentlichkeit sucht: die Miss World 2011, Ivian Sarcos aus Venezuela. Die 24-Jährige nannte er flapsig (man könnte auch sagen: ziemlich rassistisch) eine „wilde Schwarze“. Der Lebenslauf der preisgekrönten Schönheit spricht eine andere Sprache: Mit acht Jahren Vollwaise, als eines von zwölf Geschwistern im Kloster aufgewachsen, Diplomatie-Studentin.

Zum unfallfreien Charmeur schafft es Lugner in diesem Leben wohl nicht mehr. So machen ihm die angeblichen Gewichtsprobleme von Kardashian nach der Geburt ihres ersten Kindes im Juni 2013 gewisse Sorgen. „Ich hoffe, bis zum Opernball hat sie wieder eine Model-Figur.“

Wegen seiner übersichtlichen Englisch-Kenntnisse falle ihm die Unterhaltung mit den internationalen Gästen nicht leicht, räumte Lugner ein. „Die Venezuelanerin ist wieder in Französisch sehr gut“. „Der Sprache“, fügte Lugner hinzu. Witzig.

Dschungel-Larissa ist "zu teuer"

Vielleicht gibt es in dem Jahr aber noch eine dritte Frau an Lugners Seite. Es habe Verhandlungen mit „Dschungelcamp“-Frontfrau Larissa Marolt  gegeben, aber inzwischen sei sie ihm zu teuer, ließ der 81-Jährige durchblicken. So blieb es bei der allgemeinen Zielvorgabe: „Sehr jung und blond“, soll sie sein.

„Wir haben einen Volltreffer gelandet“, sagte Lugner am Montag vor Reportern und Kamerateams in Wien. Die Auswahl sei auch eine Reaktion auf die vergleichsweise geringe Resonanz auf seinen Star-Gast im vergangenen Jahr, Oscar-Preisträgerin Mira Sorvino. „Da war ich nicht ganz zufrieden“, so der 81-Jährige. Der Andrang bei der Autogrammstunde in der "Lugner-City" ist für ihn Gradmesser für den Erfolg des PR-Gags auf dem Opernball.

Bilder vom Wiener Opernball 2013

Bilder vom Wiener Opernball 2013

Aus dem Kreis seiner einstigen Lebensgefährtinnen mit den Tiernamen „Bambi“, „Katzi“, „Mausi“, „Kolibri“ werde wohl niemand in seine Loge mitkommen. „Ich bin seit kurzem unbeweibt. Das wird sich wieder ändern, ob vor oder nach dem Opernball, kann ich noch nicht sagen.“

dpa

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