Kein Comeback für Siegfried und Roy

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Leidet bis heute unter den Folgen einer Tigerattacke: Tigerdompteur Roy Horn (rechts). Siegfried Fischbacher steht ihm treu zur Seite.

Hamburg - Fast sieben Jahre sind seit der Tigerattacke auf Roy vergangen. Immer noch kämpft der Dompteur mit den Folgen. Sein Partner Siegfried steht ihm treu zur Seite und denkt gar nicht an ein Solo-Comeback.

Die Magier und Tigerdompteure Siegfried und Roy haben ein Comeback ausgeschlossen. “Roy und mir fehlt unser Publikum. Aber es wird kein Comeback geben. Wir gewöhnen uns gerade an unser neues Leben als Rentner. Es gefällt uns“, sagte Siegfried dem “Neuen Blatt“ zufolge. An Solo-Auftritte verschwendet er nicht einen einzigen Gedanken: “Uns gibt es nur als Duo - oder gar nicht.“ Roy kämpft immer noch gegen die Folgen der fast tödlichen Tigerattacke aus dem Jahr 2003. “Es ist ein Wunder, dass er wieder auf eigenen Füßen stehen kann, sprechen kann und Freude am Leben hat. Manchmal ist es sehr schwer, mit ihm Schritt zu halten.

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Er hat einen unbändigen Lebenshunger“, sagte Siegfried, der mit seinem Partner am Sonntag in der ZDF-Sendung “Kreuzfahrt ins Glück“ zu sehen sein wird. Siegfried und Roy leben in Las Vegas in den USA, wo sie nach ihrem Karrierestart in Hamburg jahrzehntelang große Erfolge mit einer Magie-Show und einer Tigerdressur feierten. 2003 griff der 170 Kilogramm schwere Tiger “Montecore“ Roy an, der dabei schwer verletzt wurde und teilweise gelähmt blieb. Die beiden Künstler, die mit bürgerlichem Namen Siegfried Fischbacher und Roy Horn heißen, stammen ursprünglich aus Deutschland.

dpa

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