Laureus-Award für Bolt und Williams

Abu Dhabi - Der Ausnahmesprinter Usain Bolt und Tennis-Star Serena Williams waren die großen Gewinner beim "Laureus World Sports Awards". Dagegen gingen die nominierten Sportler aus Deutschland leer aus.

Sowohl die zweimalige Schwimm-Weltmeisterin Britta Steffen, der deutsche Fußball-Meister VfL Wolfsburg und die Fußball- Europameisterinnen als auch der Paralympics-Champion und 14-malige Mountainbike-Weltmeister Michael Teuber wurden bei der Wahl-Gala in Abu Dhabi nicht berücksichtigt.

Der dreimalige Leichtathletik-Olympiasieger und -Weltmeister Bolt holte sich zum zweiten Mal nach 2009 den Preis, nachdem zuvor der Tennis-Weltranglistenerste Roger Federer aus der Schweiz viermal in Serie triumphiert hatte. Bei den Damen erhielt Serena Williams das Mehrheitsvotum der 46 Juroren. Die Amerikanerin hatte schon vor sieben Jahren gewonnen, 2007 war die 28-Jährige für das "Comeback des Jahres" ausgezeichnet worden. Den World Team Award holte sich der Formel-1-Rennstall Brawn GP und ließ unter anderen die deutschen Fußball-Frauen hinter sich.

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Der britische Formel-1-Pilot Jenson Button, der mit Brawn 2009 außer dem Konstrukteurs- auch den Fahrertitel gewonnen hatte, wurde für den "Durchbruch des Jahres" geehrt. Der VfL Wolfsburg war ebenfalls für diese Kategorie nominiert. Behindertensportlerin des Jahres wurde die Südafrikanerin Natalie du Toit. Die beinamputierte Schwimmerin trat auch über die Langstrecke bei der WM der Nicht- Behinderten an. Das größte Comeback 2009 gelang der Belgierin Kim Clijsters, die nach der Babypause die US Open gewann. Die Australierin Stephanie Gilmore, dreimalige Weltmeisterin im Wellenreiterin, wurde als Actionsportlerin des Jahres ausgezeichnet.

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Die Laureus-Stiftung vergibt seit 2000 ihre Preise. Schirmherr ist der ehemalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela. Mit den Preisen werden sportliche Spitzenleistungen des vergangenen Jahres gewürdigt. Die Gewinner werden von einer Jury aus 46 der größten Sportpersönlichkeiten bestimmt, darunter Franz Beckenbauer. Seit der Gründung hat die Stiftung 20 Millionen Euro in mehr als 70 soziale Sportprojekte weltweit investiert.

dpa

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