Martin Walser hat sein Tagebuch verloren

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Schriftsteller Martin Walser ist verzweifelt

Überlingen - Auf einer Zugfahrt von Innsbruck nach Friedrichshafen hat Martin Walser sein Tagebuch auf dem Sitz liegenlassen. Für den Schriftsteller ein beinahe unerträglicher Zustand.  

„In rotes Leinen gebunden. Drin kein Name, keine Adresse. Ich hatte ja nicht vor, es liegen zu lassen“, sagte der 85-jährige Walser („Das dreizehnte Kapitel“) am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Schriftsteller könnten nicht reisen, ohne zu schreiben. „Und dann lässt du so ein Reise-Tagebuch, lässt du ein aufgeschriebenes Leben im Zug liegen.“

dapd

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