Martina Gedeck mag Schnulzenfilme zu Weihnachten

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ARTE-Sendung am 10. Dezember 2009 um 21.00 Uhr: Meine schöne Bescherung Sara (Martina Gedeck) lädt an Heiligabend alle Expartner ein.

Osnabrück - Weihnachten muss es im Fernsehen schnulzig zugehen. Der Meinung ist Schauspielerin Martina Gedeck, dies erklärte sie in einem Interview.

Schauspielerin Martina Gedeck findet es gut, dass bestimmte Filmschnulzen jedes Jahr wieder im Weihnachtsprogramm zu sehen sind. “Die bringen eine Art Versöhnung mit den Schwierigkeiten des Leben mit sich“, sagte sie in einem Interview der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). Sie halte diese Funktion von Filmen wie “Der Kleine Lord“ für wichtig. “Wenn man sie sieht, ist man am Ende ganz glücklich, dass man lebt.“ Gedeck, die im ZDF-Zweiteiler “Sisi“ als Erzherzogin Sophie zu sehen ist, zählt auch die alten Sissi-Filme mit Romy Schneider dazu.

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Die seien “einfach wunderbar gebaut, hervorragend gespielt und grandios inszeniert“. Nur die Darstellung von Sissis Schwiegermutter findet sie nach ihren Recherchen in den alten Filmen “zu kurz gegriffen“. “In meiner Version von Sophie habe ich versucht, das ganz anders zu machen.“ Die Bemühungen der Erzherzogin, das Kaiserreich zusammen zu halten, könne sie sehr gut nachvollziehen. “Da gibt es zum Glück in diesem neuen Film einige Passagen, wo Sophie auf diese Art und Weise argumentieren kann“, sagte sie.

Die neue “Sisi“-Darstellerin Cristiana Capotondi ist für Gedeck eine “grandiose Schauspielerin“. “Bei der Capotondi fand ich interessant, dass sie viel von dem mitbringt, was meinem Gefühl nach die wirkliche Sisi ausgemacht hat. Eine innere Verschlossenheit, einen inneren Widerstand.“ Damit habe sie ihrer Sisi einen neuen Aspekt gegeben.

AP

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