Ein Schutzengel zu Weihnachten

Bully Herbig stellt neue Komödie vor

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Michael „Bully“ Herbig stellte in München seinen neuen Film vor.

München - Mit seinem ersten Film „Der Schuh des Manitu“ brach Michael „Bully“ Herbig Rekorde. Jetzt hat der Macher ein neues Werk geschaffen: Darin geht es um eine Art Schutzengel.

Ein neuer Film von Michael „Bully“ Herbig: Die Romantik-Komödie „Buddy“ soll an Weihnachten in die deutschen Kinos kommen, und schon sechs Wochen vorher rührt der Macher kräftig die Werbetrommel. „Eine 'Buddy'-Komödie schwebte mir immer schon mal vor“, sagte Herbig (45, „Der Schuh des Manitu“) am Montag bei der Präsentation seines Films in München. „Und dann kam dieser Gedanke mit dem Schutzengel. Den fand ich ganz schön - aber nicht neu.“ Und so ist die Titelfigur des Films, die Herbig auch selbst spielt, so etwas wie ein Schutzengel in Ausbildung. „Man wünscht sich ja immer einen Schutzengel - aber was ist, wenn es einer ist, der es nicht kann?“

„Buddy“ (englisch für Kumpel) muss dem schwerreichen Sprudel-Erben Eddie (Alexander Fehling) unter die Arme greifen, dessen Leben langsam aber sicher aus dem Ruder gerät. Die Firma seines Vaters steht vor dem Bankrott, außer Feiern und Affären hat Eddie nicht viel im Sinn - und er war noch nie verliebt. Das soll sich aus Buddys Sicht ändern. Er hält eine alleinerziehende Altenpflegerin (Mina Tander) für die Richtige. Das Problem: Eddie glaubt nicht so recht an Schutzengel und dreht fast durch, weil da plötzlich ein Mann in sein Leben tritt, den nur er sehen und hören kann.

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Vier Jahre nach „Wickie und die starken Männer und nach zwei mäßig erfolgreichen Ausflügen ins Schauspielfach („Zettl“, „Hotel Lux“) übernimmt Herbig in „Buddy“ wieder die Regie. Ein Neubeginn sei das für ihn nicht, sagte Herbig. „Man macht die Filme, auf die man Lust hat. Der 'Schuh des Manitu' ist ja inzwischen 13 Jahre her. Das vergisst man nur, weil der ständig im Fernsehen läuft.“ Der sei damals genau der Film gewesen, die er habe machen wollen. „Buddy“ passe jetzt besser. „Ich bin jetzt auch 45.“ Er hoffe, das „Schuh des Manitu“-Publikum sei mit ihm gereift.

dpa

 

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