"Das nenne ich wild"

Mittermeier über Selfie-Wahnsinn und "Hasskultur"

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Comedian Michael Mittermeier steht seit über zwanzig Jahren auf der Bühne.

Gera - Selfiwahn und Hasssturm - Comedian Michael Mittermeier kann die aktuellen Entwicklungen nicht nachvollziehen: "Da muss man schon Verbotsschilder aufstellen."

Der Comedian Michael Mittermeier (49) wundert sich immer öfter über die grassierende Selfiemanie. Es sei Wahnsinn, „dass sich Menschen sogar aufs Gleis setzen und von sich ein Selfie machen, wenn hinter ihnen der Zug auftaucht“, sagte er im Interview der „Ostthüringer Zeitung“ (Freitag). „Da muss man heute schon Verbotsschilder hinstellen. Das nenne ich wild.“ Zugleich beklagte er eine Zunahme der „Hasskultur“. „Alles zieht einen Shitstorm nach sich. Man kann schon gar nicht mehr über Stühle reden, ohne dass ein Hasssturm losbricht.“ 

Mittermeier gastiert am 17. Februar mit seinem aktuellen Programm „Wild“ in Gera.

"Blackout": Das war Mittermeiers letztes Programm

dpa

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