Präsident Obama macht ersten Urlaub

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Washington - US-Präsident Barack Obama macht zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme am 20. Januar einen gut einwöchigen Urlaub.

Am Freitag brach er mit seiner Frau Michelle und den Töchtern Sasha (8) und Malia (11) zunächst zum Wochenend-Präsidentensitz Camp David (Maryland) auf. Von dort aus wird die Familie dann am Sonntag auf die Prominenten-Insel Martha's Vineyard in Massachusetts reisen.

Dort haben die Obamas ein sündhaft teures Anwesen gemietet - die “Blue Heron“-Farm in Chilmark mit Privatstrand und Basketballplatz, Swimmingpool und Golf-Übungsgelände. Der Spaß kostet nach Medienberichten mindestens 35 000 Dollar (24 440 Euro), die Obama aber aus seiner Privatschatulle zahlen wird. Das versicherte ein Sprecher des Weißen Hauses, nachdem Kritik an dem Luxus-Urlaub inmitten einer Wirtschaftskrise mit hoher Arbeitslosigkeit aufgekommen war. Allerdings werden die Steuerzahler die Kosten für den mitreisenden Stab und die Sicherheit übernehmen müssen.

Obama selbst hatte in einem kürzlichen CBS-Interview gesagt, er glaube nicht, dass “das amerikanische Volk erwartet, ich sollte wegen der harten Zeiten auf die wertvolle Zeit mit meinen Töchtern verzichten“.

Auf Martha's Vineyard haben vor Obama auch andere Präsidenten Ferien gemacht, darunter - gleich mehrere Male - Bill Clinton. Die 230 Quadratkilometer große Insel gilt seit jeher als Erholungsort der Reichen und Mächtigen, der Hollywood- und Fernsehstars wie Reese Witherspoon, Meg Ryan, James Belushi, Oprah Winfrey und David Letterman.

dpa

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