Auch Schweigen im Buckingham Palast

Fall Epstein: Prinz Andrew verweigert Antworten im Missbrauchsskandal

Prinz Andrew, der Sohn von Queen Elizabeth II., weigert sich offenbar im Missbrauchsskandal um den US-Multimillionär Jeffrey Epstein an einer Aufklärung mitzuwirken. 

  • Die Vorwürfe gegenPrinz Andrew spitzen sich weiter zu. 
  • In einem TV-Interview äußerte die damals 17-Jährige neue Details. 
  • An Weihnachten zeigte sich Andrew christlich - und begleitete die Queen-Mutter zum traditionellen Gottesdienst.

Update 10. März 2020: Prinz Andrew wird im Missbrauchsskandal um den US-Multimillionär Jeffrey Epstein erneut mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit vorgeworfen. Der zuständige Staatsanwalt Geoffrey Berman sagte Medienberichten zufolge: „Prinz Andrew hat die Tür zu einer freiwilligen Kooperation vollständig geschlossen“. 


Nach Informationenen mehrerer US-Medien hatte auch der Buckingham-Palast in London nicht auf Anfragen geantwortet. Gleiches bei der britischen Botschaft in der US-Hauptstadt Washington: Auch dort wollte man sich laut „New York Times“ nicht zu einem laufenden rechtlichen Verfahren äußern. Bereits im Januar hatte Berman angegeben, den Prinzen im Fall Epstein als Zeugen befragen zu wollen - er ist nicht angeklagt. Das FBI habe seine Anwälte kontaktiert, aber noch keine Antwort bekommen, hieß es.

In Zeiten des Missbrauchs-Verdachts: Prinz Andrew schleicht sich in frühen Weihnachtsgottesdienst

Update vom 25. Dezember: Der Skandal-Royal Prinz Andrew zeigt sich zum ersten Mal seit seinem BBC-Interview zum Missbrauchvorwürfen wieder öffentlich - und das mit seinem Bruder Prinz Charles und der Queen selbst. Beim Kirchenmarsch um neun Uhr morgens am 25. Dezember zur St Mary Magdalene Church in Sandringham laufen die Brüder Seite an Seite - ein Zeichen von Solidarität in Zeiten schwerer Vorwürfe.


Prinz Andrew und Prinz Charles nehmen nach dem Marsch an einem gesonderten Gottesdienst mit der Queen teil, die den Weg zur Kirche nicht mit den Brüdern antritt, sondern sich chauffieren lässt. Zuvor soll Prinz Andrew die Queen beraten haben, seinen Bruder nicht mehr mit offiziellen Aufgaben des Königshauses zu betrauen. Sein gemeinsames Auftreten mit Prinz Andrew und der Extra-Gottesdienst mit der Queen könnte nun eine Versöhnungsgeste darstellen. Beim traditionellen Gottesdienst um 11 Uhr was der Skandal-Royal Prinz Andrew allerdings nicht zu sehen. Soweit geht die Solidarität bei den Royals dann wohl doch nicht.

Queen-Sohn Prinz Andrew unter Missbrauchs-Verdacht: Weiteres mutmaßliches Opfer äußert sich

Update vom 16. Dezember 2019: Es dürfte schon jetzt einer der größten Skandale des britischen Königshauses sein. Die Missbrauchs-Vorwürfe gegen Prinz Andrew dürften so ziemlich allen royalen Mitgliedern an die Nieren gehen. Umso pikanter, dass sich die Vorwürfe nun sogar erneut ausweiten. Wie die britische Zeitung Daily Mail nämlich berichtet, soll ein weiteres mutmaßliches Opfer aus dem Nähkästchen geplaudert haben. 

Wie die anonyme Frau dem Blatt gegenüber verraten haben will, soll der Sohn der Queen für den mittlerweile verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein als Köder gedient haben. Wie die unbekannte Frau nämlich behauptet, soll Jeffrey Epstein sie bereits 2004 im Alter von 15 Jahren missbraucht haben. Kurz darauf habe ein Assistent Epsteins ihr auch angeboten, den nun beschuldigten Prinz Andrew treffen zu dürfen. 

Für die nicht namentlich genannte Frau steht nach den Schlagzeilen der letzten Monate fest: die damals 15-Jährige sollte auch zu dem Prinzen gelockt werden. Vorwürfe, die auch an der Ex-Frau von Prinz Andrew nicht spurlos vorbeigehen. Wie Fergie gegenüber der Zeitschrift „Vogue Arabia“ erklärte, halte sie weiter zu ihrem früheren Mann. 

„Die letzten sechs Monate waren hart für mich und die Mädchen“, sagte die 60-Jährige demnach.  „Zuzusehen, was ein so wunderbarer Mann ertragen muss ... Er ist der beste Mann, den ich kenne.“ Fergie war von 1986 bis 1996 mit Prinz Andrew verheiratet.

Queen-Sohn Prinz Andrew unter Missbrauchs-Verdacht: Erste Konsequenzen für royale Familie 

Update vom 9. Dezember 2019: Der Missbrauchs-Skandal im englischen Königshaus zieht immer weitere Kreise. Bereits seit Wochen tritt der von Missbrauchsvorwürfen belastete Prinz Andrew (vorerst) nicht mehr offiziell als Mitglied des Königshauses in der Öffentlichkeit auf. Doch jetzt spüren auch andere Mitglieder der royalen Familie erste Konsequenzen. 

Wie britische Medien übereinstimmend berichten, muss sich nun auch die Tochter des beschuldigten Prinzen einschränken. Prinzessin Beatrice habe ihre Verlobungsparty vorläufig abgesagt, heißt es. Obwohl das Fest bereits am 18. Dezember steigen sollte, wolle das Paar nun aus Angst vor Paparazzi auf die Veranstaltung zunächst verzichten. Insider vermuten jedoch, dass sogar die Hochzeit im nächsten Jahr wackeln könnte. 

Indes droht weiteres Ungemach: Gegen Prinz Harry und seine Gemahlin Herzogin Meghan ist eine Petition ins Leben gerufen worden, die darauf abzielt, dass das royale Paar seine Titel verliert.

Queen-Sohn Prinz Andrew unter Missbrauchs-Verdacht - sein Vater schaltet sich ein

Update vom 6. Dezember 2019: Prinz Andrew (59) steht in der Kritik - nicht nur in den Medien, sondern auch in seiner royalen Familie. Rund um denEpstein-Skandal wird auch dem Royal sexueller Missbrauch vorgeworfen (wir berichten unten). Der britischen Zeitung „Telegraph“ zufolge, soll nun nicht nur sein Bruder, Thronfolger Prinz Charles, sondern auch sein Vater, Prinz Philip (93), ein ernstes Wörtchen mit dem 59-Jährigen gewechselt haben. Dafür sei der in Ungnade gefallene Sohn der Queen sogar auf den 225 Kilometer entfernten Landsitz der Royals, Sandringham House, zitiert worden. 

Vater Prinz Philipp, dessen Gesundheitszustand Anlass zur Sorge gibt, habe Andrew dabei dazu aufgefordert, „seine Strafe anzunehmen, weil er das Gefüge der königlichen Familie“ gefährdet habe, wie bild.de unter Berufung auf Telegraph berichtet. Es sei demnach ein angespanntes Treffen gewesen, bei dem es darum ging, dass Prinz Andrew der Monarchie zu liebe zurücktreten müsse. Laut seien die beiden Männer bei dem Gespräch jedoch nicht geworden. 

Bereits Ende November war Prinz Andrew nach einem BBC-Interview von allen seinen Ämtern und Pflichten zurückgetreten.

Missbrauchte der Sohn der Queen eine 17-Jährige? Vater des mutmaßlichen Opfers mit unglaublicher Andeutung 

Update vom 5. Dezember 2019: Welche Rolle spielt der Sohn der Queen im Missbrauchs-Skandal um den mittlerweile toten Jeffrey Epstein? Nachdem Virginia Giuffre die Vorwürfe gegen Prinz Andrew durch ein Interview am Montag noch einmal bekräftigt hatte, scheint sich der Monarch immer weiter in den Skandal zu verstricken. Nun äußerte sich der Vater des angeblichen Missbrauchsopfers. 

Im Gespräch mit dem britischen Frühstücksfernsehen erklärt Sky Roberts, die Wahrheit zu kennen. Demnach wisse nach dem TV-Interview auch Großbritannien, wer in der Angelegenheit lügen würde. Seine Tochter, die zum damaligen Zeitpunkt 17 Jahre alte Virginia Roberts Giuffre, sei „ein gutes Mädchen“. Ihren Schritt in die Öffentlichkeit findet Sky Roberts „mutig“. 

Nach den hohen Wellen, die ihre Aussagen jedoch mittlerweile schlagen würden, fürchte er jedoch um die Sicherheit seiner Tochter, da „mächtige Menschen“ noch am Leben seien. Was genau Sky Roberts mit dieser Aussage andeuten will, erklärte der Vater des mutmaßlichen Missbrauchsopfers jedoch nicht. 

Update vom 4. Dezember 2019: Noch immer herrscht großes Rätselraten nach den beiden über die BBC ausgestrahlten TV-Interviews. Während das mögliche Missbrauchsopfer Virginia Giuffre weiterhin Prinz Andrew des Missbrauchs beschuldigt, weist der Sohn der Queen alle Vorwürfe von sich. 

Nun tauchten jedoch weitere Hinweise auf, die den britischen Royal in Erklärungsnot bringen dürften. Der TV-Sender veröffentlichte nun E-Mails, die der Prinz an die Ex-Freundin von Jeffrey Epstein geschickt hatte. Ghislaine Maxwell steht ebenfalls im Verdacht, in die Machenschaften von Jeffrey Epstein verwickelt gewesen zu sein. Sie ist auch die Frau, die auf dem veröffentlichten Foto der damals 17-jährigen Virginia Giuffre zu sehen ist. 

Während der Palast die Echtheit des Fotos bestreitet, veröffentlichte die BBC nun die aufgestöberten E-Mails. Bereits im Januar 2015 soll Prinz Andrew demnach eine Nachricht an die Epstein-Vertraute gesendet haben. Ihr Inhalt: „Lass mich wissen, wann wir reden können. Habe einige spezielle Fragen, die ich dir über Virginia Roberts stellen möchte.“ 

Doch in dem erst kürzlich ausgestrahlten TV-Interview leugnete der Prinz, die damals 17-Jährige überhaupt zu kennen. Die mittlerweile untergetauchte Ghislaine Maxwell antwortete in dem E-Mail-Verlauf: „Habe einige Infos. Ruf mich an, wenn du Zeit hast.“ Was genau die Queen über den Skandal denkt, ist bislang nicht bekannt. Doch Gerüchten zufolge soll sie bereits ihren Rückzug aus der Öffentlichkeit planen. 

Interview erschüttert England: Missbrauchsopfer stellt Sohn der Queen in TV-Interview bloß

Ursprungsmeldung vom 3. Dezember 2019: London - Nicht selten erlebt das englische Königshaus negative Schlagzeilen. Die Royals rund um die Queen mussten in den vergangenen Jahrzehnten bereits viele Skandale über sich ergehen lassen. Doch die Vorwürfe gegen Prinz Andrew nehmen nun ein immer größeres Ausmaß an. Das Interview des mutmaßlichen Opfers erschüttert Großbritannien

Prinz Andrew: Opfer stellt Sohn der Queen in TV-Interview bloß - jetzt könnte Festnahme drohen

Die Vorwürfe gegen Prinz Andrew wiegen schwer. Bereits seit Monaten sieht sich der Sohn der Queen inmitten eines Missbrauchs-Skandals. Während die ersten Anschuldigungen gegen den 59-Jährigen bereits seit Monaten in der Öffentlichkeit kursieren, weitet sich der Skandal nun von Woche zu Woche weiter aus. Am Montag veröffentlichte die BBC nun ein Interview mit dem angeblichen Missbrauchsopfer Virginia Roberts Giuffre

Die heute 35-Jährige beschuldigt Prinz Andrew bereits seit Monaten, sie als damals 17-Jährige gemeinsam mit dem US-Millionär Jeffrey Epstein missbraucht zu haben. Während Epstein im August tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde, sieht sich Prinz Andrew nun neuen brisanten Anschuldigungen ausgesetzt. 

Queen-Sohn Prinz Andrew: Royal leugnet veröffentlichte Aufnahme - Mutmaßliches Opfer spricht im Interview 

In dem nun ausgestrahlten TV-Interview erklärt Giuffre, insgesamt dreimal zum Sex mit dem britischen Royal gezwungen worden zu sein. Ein von der damals 17-Jährigen veröffentlichtes Foto soll die Begegnung der beiden beweisen. Das Königshaus selbst leugnet die Echtheit der Aufnahme jedoch. Doch die Anschuldigungen scheinen auch an der Queen nicht spurlos vorbeizugehen. Die Hinweise verdichten sich, dass schon bald die Thronfolge an Prinz Charles weitergegeben werden könnte. 

Prinz Andrew (r.) sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt.

"Er weiß, was geschehen ist, ich weiß, was geschehen ist. Aber nur einer von uns erzählt die Wahrheit", sagte die US-Bürgerin Giuffre, die früher Roberts hieß, nun in dem BBC-Interview. Bereits vor zwei Wochen äußerte sich der Prinz selbst in einem Interview mit BBC. Doch der Auftritt vor der Kamera entpuppte sich für Prinz Andrew zu einem Fiasko. Nur wenige Tage nach der Ausstrahlung legte der Sohn der Queen alle öffentlichen Ämter nieder. 

Prinz Andrew in Missbrauchs-Skandal verwickelt - Droht nun dem Sohn der Queen die Festnahme? 

In dem nun ausgestrahlten Interview äußerte sich das mutmaßliche Opfer "angewidert" über ihre damaligen Begegnungen mit dem Prinzen. Er sei ein "grässlicher" Tänzer und schwitze so stark, dass es "wie Regen" herabriesele. Sie habe sich auf Andrew nur eingelassen, weil Epstein und seine damalige Freundin Ghislaine Maxwell das von ihr erwartet hätten.

Sie habe mit Andrew in Maxwells Londoner Haus geschlafen, sagte Giuffre. Andrew hatte in seinem Interview gesagt, er könne sich an Treffen mit Giuffre nicht erinnern und er habe "absolut und kategorisch" keinen Sex mit ihr gehabt. Laut einem BBC-Bericht muss Andrew inzwischen auch mit Vorladungen rechnen, sollte er wieder in die USA reisen. Die Anwälte von fünf Epstein-Opfern verlangen demnach, dass der Prinz in Gerichtsverhandlungen aussagt.

Prinz Andrew, Sohn der Queen, soll in einen Skandal um US-Millionär Jeffrey Epstein verwickelt sein. Jetzt sorgte ein Plakat an einem Schulbus in London für Aufsehen.

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Der Missbrauchs-Skandal könnte auch für die Töchter des Prinzen weitreichende Folgen haben. Kurz vor der Traumhochzeit von Prinzessin Beatrice könnte das Ja-Wort wackeln. Die aktuelle Zeit dürfte auch für Herzogin Kate alles andere als einfach sein. Die Frau von Prinz William begleitete nun offenbar ihren Bruder zu einer Therapie.

Auch am norwegischen Königshof gibt es dramatische Neuigkeiten: Der Vater der Königs-Enkelinnen stirbt mit 47 Jahren.

Rubriklistenbild: © AFP / DANIEL LEAL-OLIVAS

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