Nordamerika statt Großbritannien

Genug vom royalen Leben: Prinz Harry und Herzogin Meghan tüfteln an ihrer Filmkarriere

Die Sensationsgier der britischen Presse treibt Prinz Harry und Herzogin Meghan außer Landes. Über die Zukunft des royalen Ehepaars lässt sich spekulieren - doch sie liegt auf der Hand.

  • Vor der Ehelichung mit Prinz Harry arbeitete Herzogin Meghan als Schauspielerin.
  • Nun zieht sich das Paar von royalen Aufgaben zurück und wandert nach Kanada aus.
  • Prinz Harry und Meghan Markle sehen ihre Zukunft offenbar in der Unterhaltungsindustrie.

London - Vor wenigen Wochen hatte sich Prinz Harry in einer öffentlichen Rede zum weitgehenden Rückzug aus dem royalen Leben geäußert und verbarg nicht sein großes Bedauern. Der 35-Jährige sprach davon, dass ihm und seiner Angetrauten, Herzogin Meghan, die Entscheidung nicht leicht gefallen sei und diese nach monatelangen Gesprächen getroffen wurde.

Prinz Harry und Herzogin Meghan posten Rückzugserklärung

„Als Meghan und ich geheiratet haben, waren wir aufgeregt, hoffnungsvoll und wir wollten etwas Sinnvolles tun... Deshalb macht es mich traurig, dass es so weit gekommen ist.“ Eine andere Möglichkeit habe es jedoch nicht gegeben, betonte der Prinz auf der Veranstaltung einer Hilfsorganisation in Afrika und entsendete im Anschluss per Instagram eine dazugehörige Botschaft:

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“After many months of reflection and internal discussions, we have chosen to make a transition this year in starting to carve out a progressive new role within this institution. We intend to step back as ‘senior’ members of the Royal Family and work to become financially independent, while continuing to fully support Her Majesty The Queen. It is with your encouragement, particularly over the last few years, that we feel prepared to make this adjustment. We now plan to balance our time between the United Kingdom and North America, continuing to honour our duty to The Queen, the Commonwealth, and our patronages. This geographic balance will enable us to raise our son with an appreciation for the royal tradition into which he was born, while also providing our family with the space to focus on the next chapter, including the launch of our new charitable entity. We look forward to sharing the full details of this exciting next step in due course, as we continue to collaborate with Her Majesty The Queen, The Prince of Wales, The Duke of Cambridge and all relevant parties. Until then, please accept our deepest thanks for your continued support.” - The Duke and Duchess of Sussex For more information, please visit sussexroyal.com (link in bio) Image © PA

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Die Entscheidung, sich von ihrer Rolle zurückzuziehen*, hätten sie nicht leichtfertig getroffen. Ihre Hoffnung sei es gewesen, die bisherigen Aufgaben für die Queen, das Commonwealth und das Militär fortzuführen, aber dabei auf öffentliche Gelder zu verzichten. „Leider war das nicht möglich“, ließ Prinz Harry verlauten. Er und Herzogin Meghan (38) werden künftig abwechselnd in Kanada und in Großbritannien leben. In der Hoffnung auf ein friedvolleres Leben hat sich das Ehepaar für diesen Schritt entschieden. 

Royales Promi-Paar: Liegt die Zukunft im Filmgeschäft?

Gleichwohl verkündete der Buckingham-Palast daraufhin scharfe Konsequenzen für Harry und Meghan, die künftig kaum mehr royale Termine wahrnehmen dürfen - andererseits aber nicht unglücklich darüber sein werden.

Stattdessen wird man Prinz Harry und Herzogin Meghan künftig vermehrt in der Unterhaltungsindustrie zu Gesicht bekommen. Schon vor ihrem royalen Richtungswechsel war die US-Amerikanerin schließlich als Schauspielerin tätig* - und die Anzeichen lassen vermuten, dass dies künftig wieder der Fall ist. US-Medien berichten, dass die frühere Markle sich derzeit auf Agentensuche befindet, um ihr Rollen zu verschaffen. Auch als Synchronsprecherin ist die Amerikanerin aktiv, nachdem ihr britischer Gatte einen Deal mit dem Mediengiganten Disney eingefädelt hatte.

Genug vom royalen Leben: Prinz Harry und Herzogin Meghan.

Wie britische Medien ausführen, ist auch Prinz Harry mit großen Ambitionen für das Filmgeschäft ausgestattet: So arbeite der 35-jährige Brite derzeit mit US-Talk-Queen Oprah Winfrey an einer TV-Doku über das Thema „Psychische Gesundheit“. Auch die Problematik um den Klimawandel beschäftige den Briten enorm und er wolle diesbezüglich Projekte angehen. Darüber berichtet auch Gala.de.

Außerdem bahnt sich eine Zusammenarbeit zwischen den royalen „Flüchtlingen“ und dem Streamingdienst Netflix an: Programmchef Ted Sarandos bestätigte im Januar 2020, dass der Internetriese gerne mit Herzogin Meghan und Prinz Harry gemeinsame Projekte angehen würde.

TV-Sender HBO: Satire-Serie über die britische Königsfamilie

Unterdessen plant der amerikanische Sender HBO Berichten zufolge eine Zeichentrickserie über die britische Königsfamilie. Die Satire-Serie „The Prince“ (Der Prinz) werde durch „die Prüfungen und Beschwerlichkeiten“ eines Königskindes führen, schilderte das Portal Sky News. Auch die Nachricht über den Rückzug von Prinz Harry - den Onkel der Hauptfigur George (6) - und Ehefrau Meghan vom royalen Leben wurde vom Produktionsteam angeblich dementsprechend miteinbezogen.

Unterdessen will Prinz Harry eine britische Erfolgs-Serie auf Netflix stoppen - aus Angst vor Enthüllungen? Auf Instagram tauchte außerdem ein Foto auf, das wirkt, als zeige es Meghan Markle mit einer Tochter auf dem Arm. Und nein, es handelt sich nicht um einen fiesen Fotoshop-Trick.

Ihre Einnahmen müssen Harry und Meghan künftig ohne „königlichen Touch“ machen - die Queen verbietet ihnen die Marke „Sussex Royal“.

*Merkur.de ist ein Angebot des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © dpa / Toby Melville

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