Elisabeth II. soll vor Wut kochen

Prinz Philip irrtümlich für tot erklärt - Queen "is not amused"

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London - Zur Entspannung trug die falsche Todesmeldung ihres Prinzgemahls sicherlich nicht bei. Die Königin befindet sich im Sommerurlaub und soll wegen der Falschmeldung vor Wut kochen.

Für Furore sorgte die irrtümliche Todesmeldung von Prinz Philip vor einigen Tagen. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter machte die Nachricht die Runde, der 97-jährige Prinzgemahl sei verstorben. 

Völlig abwegig ist die Nachricht nicht. Abgesehen vom stattlichen Alter des Gemahls von Queen Elisabeth II. Bereits im Juni 2017 befand sich der Royal zur Behandlung im Krankenhaus. Der 97-Jährige habe sich aufgrund einer Vorerkrankung eine Infektion zugezogen und deswegen am Abend ins Krankenhaus gekommen, so die anschließende Mitteilung aus dem Königspalast.

Queen Elisabeth II soll kochen vor Wut

Über 70 Jahre gehen Queen Elizabeth II. (92) und Prinz Philip (97) nun schon gemeinsam durchs Leben. Rund 65 Jahre steht er ihr als Prinzgemahl zur Seite. Verständlich also, dass sie über die vermeintliche Todesmeldung ihres Gatten nur wenig lachen könnte. Wie ein Royal-Insider dem britischen Boulevardblatt "The Sun" berichtete, hätte das Telefon des Buckingham Palastas an diesem Abend nicht mehr stillgestanden. Der Grund für die zahlreichen Anrufe: Alle wollten die Echtheit der Meldung verifizieren. 

Letztendlich sei der Queen, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits in ihrem traditionellen Sommerurlaub auf Schloss Balmoral in Schottland befand, nichts anderes übrig geblieben, als selbst zum Hörer zu greifen. Schließlich habe sie in einem zehnminütigen Telefonat Prinz Philip instruiert, wie mit der Situation umzugehen sei, so der Bericht weiter. "Sie waren sich einig, dass es wenig gab, was sie tun konnten", so der Insider, "aber sie waren sehr, sehr genervt."

Schuld sei nur das Internet

Besonders hätte die Queen die Tatsache erzürnt, wie schnell solche Falschmeldungen sich über das Internet ausbreiten könnten. "Schändlich", so sei ihre Meinung dazu.

Prinz Philip - Der Mann an der Seite der Königin

Prinz Philips legendäre Fettnäpfchen Berühmt ist der Prinzgemahl, der auch Herzog von Edinburgh ist, für seine bissigen Kommentare:

  • Seinen Sohn Prinz Charles soll er bei der Geburt mit einem "Plum-Pudding" verglichen haben. 
  • Zu seiner Frau, Queen Elizabeth II., nach ihrer Krönung: „Wo hast Du denn diesen Hut her?“ 
  • Gegenüber eines britischen Studenten in China:„Wenn Sie länger hier bleiben, werden Sie alle Schlitzaugen bekommen.“ 
  • Bei einem Karibik-Besuch sagte er zu einem Insel-Bewohner: „Ihr habt hier Moskitos. Ich habe die Presse.“ 
  • Zu einem englischen Studenten, der ihm von seinem Urlaub in Papua Neuguinea (bei Australien) erzählte, meinte Prinz Philip: „Sie haben es also geschafft, dass man sie dort nicht aufgefressen hat?“ 
  • Während der Hannover Messe 1997 begrüßte er Bundeskanzler Helmut Kohl mit den Worten: „Guten Tag, Herr Reichskanzler!“

mh mit Material der dpa

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