Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vorwurf der Erpressung nicht belegt

Sex-Video mit Otti Fischer: Journalist freigesprochen

+
Ottfried Fischer.

München -  Im neu aufgerollten Prozess um ein Sexvideo mit dem Kabarettisten Ottfried Fischer hat das Landgericht München einen angeklagten Redakteur der „Bild“-Zeitung am Donnerstag freigesprochen.

Die Kammer sah den Vorwurf der Staatsanwaltschaft nicht belegt, dass der Reporter Fischer mit einem Sexvideo unter Druck gesetzt und zu einem Interview gezwungen hatte.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe von 42.000 Euro für den Reporter wegen Nötigung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs gefordert. Der 59-jährige Fischer trat in der Neuverhandlung wieder als Nebenkläger auf.

Der Fernsehstar war 2009 heimlich mit Prostituierten gefilmt worden. Der Journalist erwarb die pikanten Aufnahmen und fragte bei Fischers PR-Agentin eine Stellungnahme des Schauspielers an. Kurz darauf erschien ein Exklusivinterview mit Fischer in der „Bild“. Der Schauspieler gab an, er habe um seine Existenz gebangt und deshalb mit der „Bild“ kooperiert.

Der Fall ging bereits durch mehrere Instanzen. 2010 verurteilte das Amtsgericht München den Reporter zu einer Geldstrafe von 14.400 Euro. Das Urteil wurde 2011 vom Landgericht aufgehoben und dessen Freispruch wiederum vom Oberlandesgericht revidiert. Nach Einschätzung des Richters könnte der Fall bis vor das Bundesverfassungsgericht gehen.

dapd

Kommentare