Pariser Fashion Week: So sieht die Herbst-Mode 2010 aus

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Paris - Gespannt wartet die Modewelt auf die großen Schauen von Dior und Chanel. Zum Auftakt des Fashion Week in Paris sind erst mal die weniger bekannten Designer dran - aber auch deren Entwürfe müssen sich nicht verstecken.

Mit der sprichwörtlichen Stille vor dem Sturm sind die Pariser Prêt-à-Porter-Schauen der Damenkollektionen für Herbst/Winter 2010/11 am Dienstagabend an den Start gegangen. Vor den Schauen der großen Designer, die in den kommenden Tagen zu sehen sein werden, eröffneten junge unbekanntere Designer den neuntägigen Modemarathon.

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Der in Kanada aufgewachsene Nicolas Andreas Taralis präsentierte ruhige Entwürfe mit einem Schuss Biker-Look in Schwarz und Weiß. Jeans, um die sich Reißverschlüsse wanden, zu scharf geschnittenen kleinen Kostümjacken und sportive Lederblousons liefen neben halbtransparenten Minikleidern mit Overknee-Stiefeln, tief dekolletierten Mantelkleidern sowie hochgeschlossenen Blusen über den Laufsteg.

Religiöse Elemente: Tschador für die Dame

Taralis, der auch Herrenmode zeigte, erinnert in seiner klaren Schnittkunst an Altmeister Helmut Lang, bei dem er studiert hat. Lang wurde seinerzeit fast kultisch verehrt: Vielleicht sollten die religiösen Elemente der Schau - eine Art Tschador für Damen sowie ein an ein Priestergewand erinnernder Herrenmantel - hieran anknüpfen.

dpa

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