Redeverbot für Anwälte im Jackson-Prozess

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Ein Verteidiger von Jacksons ehemaligem Leibarzt Dr. Conrad Murray ist im Fernsehen aufgetreten.

Los Angeles - Der Richter im Prozess um Michael Jacksons Tod hat allen beteiligten Anwälten ein Redeverbot erteilt. Den Richtern reagierten damit auf einen Fernsehauftritt eines Anwalts.

Nach einem Bericht der “Los Angeles Times“ vom Samstag reagierte der Richter mit dieser Anordnung auf den Fernsehauftritt eines Verteidigers von Jacksons ehemaligen Leibarzt Dr. Conrad Murray.

Murrays Anwalt Matthew Alford hatte am Freitag in einem Interview des US-Senders NBC darauf hingewiesen, dass einer der Zeugen sich bei seiner Aussage mehrfach widersprochen habe.

Der Kardiologe ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Jackson war 2009 an einer “akuten Vergiftung“ mit dem Narkosemittel Propofol gestorben. Laut Anklage hat Murray “grob fahrlässig“ gehandelt und den Tod durch das Verabreichen starker Medikamente herbeigeführt.

Die Verteidigung will beweisen, dass der Sänger am Todestag etliche Medikamente ohne Wissen seines Arztes eingenommen und sich damit versehentlich selbst umgebracht hatte. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Murray vier Jahre Haft.

dpa

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