Regisseur Bay: Stars, beschwert euch nicht!

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Michael Bay

Los Angeles - Für anspruchsvolles Kunstkino ist Regisseur Michael Bay ("Transformers") nicht berühmt. Große, laute Action ist sein Ding. Jetzt teilte er gegen Stars aus, die ihn deswegen kritisiert hatten.

Schauspieler Hugo Weaving ("Priscilla - Köngin der Wüste", "Little Fish", "V wie Vendetta", "Matrix") liegen vielschichtige Charaktere. Zahlreiche Auszeichnungen hat er schon für seine Arbeit erhalten. Da verwunderte es schon ein wenig, warum gerade er dem außerirdischen Riesen-Roboter Megatron in den drei Teilen des Hollywood-Blockbusters "Transformers" seine Stimme leihen sollte. "Es war ein seltsamer Job", gab der 52-Jährige in einem Interview mit der Huffington Post zu. "Ich hatte keine Ahnung, was ich da sprach, es interessierte mich auch nicht, ich habe keinen Gedanken daran verschwendet. Normalerweise nehme ich keine Arbeit an, die mir nichts bedeutet." Er tat es trotzdem, immerhin gab es für knapp zwei Stunden ganze 200.000 Dollar.

Regisseur Michael Bay platzte der Kragen, als er las, wie sich sein ehemaliger Angestellter äußerte. "Wieso beschweren sich Schauspieler?", regte sich der 47-Jährige auf seiner Homepage auf, ohne Weavings Namen zu nennen. "Glauben die wirklich, die Welt würde es interessieren, dass ihre Arbeit nicht 'künstlerisch wertvoll genug' oder 'nicht erfüllend genug' war?"

Offensichtlich schon, denn Weaving ist nicht der erste Star, der nach seiner Zusammenarbeit mit dem Action-Filmemacher Kritik übte. Auch das Hauptdarsteller-Paar aus "Transformers", Shia LaBeouf und Megan Fox, beschwerte sich nach Drehschluss öffentlich über den Kalifornier. "Der zweite Transformers-Teil musste natürlich größer werden als der erste", so der Schauspieler. "Aber er wurde zu groß, ich glaube, wir haben den Anker verloren. Wenn die Beziehungen zwischen den Charakteren keine Rolle mehr spielen, dann bleibt nur noch ein Film, in dem Roboter kämpfen."

Megan Fox ging sogar so weit, Bay mit Adolf Hitler zu vergleichen. Die Quittung dafür kam postwendend: Im dritten Teil der "Transformers"-Saga war sie nicht mehr dabei.

Megan Fox: Sexiest Woman in the World

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Bay entgegnete darauf: "Früher gab es redliche Menschen, die haben ihre Arbeit gemacht, wurden dafür bezahlt und lächelten. Wo sind die jetzt? Seid froh, dass ihr überhaupt einen Job habt - und sogar einen, mit dem ihr mehr verdient als 98 Prozent der amerikanischen Bevölkerung!"

Allerdings dürfte der Filmemacher kein Problem haben, neue Schauspieler zu finden. Für sein neues Projekt konnte er bereits Mark Wahlberg und Dwayne Johnson verpflichten. Mal sehen, wie sich die beiden nach den Dreharbeiten über ihren Chef äußern.

hn

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