Hans Söllner erklärt seinen Junkie-Vergleich

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So sah es nach der Drogensuche in Hans Söllners Auto aus.
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Bad Reichenhall - Bei einer Drogenkontrolle ist Hans Söllner festgehalten und durchsucht worden. Dafür fand er deutliche Worte, die wohl auch für Missverständnisse sorgten.

"Ich bin 58, habe ein Haus und Kinder und werde behandelt wie ein 17-jähriger Junkie", meinte Hans Söllner, nachdem die Polizei im schwäbischen Esslingen ihn und sein Auto durchsucht hatte. Die Äußerung hat wohl für Irritationen gesorgt, denn nun sah sich der Reichenhaller Liedermacher veranlasst zu erklären, was er damit meinte. Über Facebook stellte er klar: "Selbstverständlich meine ich, dass man so etwas mit niemandem machen darf." Man müsse sich aber fragen, wie wohl erst Menschen behandelt werden, die nicht so viel Rückhalt von der Familie oder auch der Presse haben wie er selbst.

Was war zuvor geschehen? Im Anschluss an ein Konzert in Esslingen war Hans Söllners Auto gefilzt worden. Ein Polizist meinte Marihuana gerochen zu haben, weshalb die Polizei zwei Spürhunde in den Wagen schickte. Auch den Musiker nahmen die Beamten unter die Lupe: "Ein Beamter hielt meinen rechten, einer meinen linken Arm. Ich musste breitbeinig dastehen und wurde durchsucht", schilderte er die Situation. Gefunden wurde nichts, es sei aber am Auto ein Sachschaden von rund 4500 Euro entstanden.

Söllner erstattete Anzeige gegen die Polizisten. "Ich werde diese Sache bis zum Ende durchziehen", bekräftigte er jetzt noch einmal über Facebook. Das Vorgehen der Polizei nennt er dabei "respektlos und menschenverachtend".

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