Irrsinnige Aktion

Rettungsgasse: Audi-Fahrer vom Stau genervt - was er dann macht, ist unfassbar

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Ein Irrer hat auf einer Bundesstraße in Dortmund die Rettungsgasse missachtet und illegalerweise gewendet.

Irrsinnige Aktion auf der B236 bei Dortmund: Ein Audi-Fahrer hat keinen Bock auf Rettungsgasse - was er dann macht, ist unfassbar!

  • Nach einem Verkehrsunfall in Dortmund verhalten sich zunächst alle vorbildlich
  • Plötzlich tanzt einer aus der Reihe - und handelt unfassbar
  • Nun droht dem Audi-Fahrer eine heftige Strafe

Dortmund - Wie man sich bei einem Unfall auf der Autobahn richtig verhält, sollte inzwischen eigentlich jeder wissen: Rettungsgasse bilden und warten, bis die Helfer vorbeigefahren sind. Eigentlich ganz einfach. Und doch gibt es immer wieder Kandidaten, die sich mit den überlebenswichtigen Regeln schwertun. So dreist, wie sich am Donnerstag ein Audi-Fahrer auf der B236 bei Dortmund verhielt, erlebt man es aber doch selten. 

Dortmund: Alle bilden eine Rettungsgasse - dann eskaliert einer

Der Stau auf der B236 in Dortmund am Donnerstagnachmittag wurde durch einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Drei Menschen wurden verletzt, zwei Frauen davon schwer. Vorbildlich bildeten die Fahrer der Autos zunächst eine Rettungsgasse: Auf der zweispurigen Autobahn wurde die rechte Fahrbahn freigehalten, die Autos wichen auf die linke Spur und den Standstreifen aus. Dem Fahrer eines weißen Audis schien das alles aber nicht schnell genug zu gehen.

Der Unfallort in Dortmund.

Er wendete kurzerhand in Dortmund und nutzte die Rettungsgasse, um als Geisterfahrer dem Stau zu entkommen. Ein Feuerwehrmann, der ebenfalls im Stau stand, machte ein Foto von dem Vorfall - und meldete ihn der Polizei. Die Feuerwehr Dortmund veröffentlichte schließlich das Bild des weißen Audis.

Dortmund: Rettungsgasse missachtet - Fahrer droht Führerscheinverlust

Dieser Audi-Fahrer wendete in der Rettungsgasse nach einem Unfall in Dortmund.

Das unverschämte Verhalten - das Missachten der Rettungsgasse in Dortmund -  könnte für den Übeltäter nun teuer werden: 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot sind für das Wenden entgegen der Fahrtrichtung vorgesehen. Das schreibt die Polizei Dortmund in ihrer Pressemeldung. Bei nachgewiesener Gefährdung erhöht sich das Bußgeld nochmals. "Leider ist immer noch nicht bei allen Autofahrern angekommen, wie man sich in so einer Situation zu verhalten hat", kommentierte die Feuerwehr Dortmund den Vorfall.

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