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Moralischer Sieg

Scarlett Johansson gewinnt Rechtsstreit

Scarlett Johansson
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Scarlett Johansson.

Paris - Im Rechtsstreit mit einem französischen Erfolgsautor und seinem Verlag hat US-Schauspielerin Scarlett Johansson einen - wenn auch aus finanzieller Sicht nur kleinen - Erfolg erzielt.

Ein Pariser Gericht verurteilte den Schriftsteller Grégoire Delacourt und den Verlag JC Lattès am Mittwoch wegen Verletzung von Johanssons Privatsphäre zur Zahlung von 2500 Euro Schadensersatz. Weitere 2500 Euro werden für die Justizkosten des Hollywood-Stars fällig.

Stein des Anstoßes ist der im vergangenen Jahr in Frankreich in den Handel gekommene Roman "La Première chose qu'on regarde" (deutsch etwa: Die erste Sache, die man anschaut). Dort tritt Johansson als Romanfigur in das Leben eines Mechanikers in Nordfrankreich. Später stellt sich heraus, dass die Frau in Wirklich eine Doppelgänger der US-Schauspielerin ist. Der Mechaniker wird beschrieben als Mann, "der aussieht wie (Hollywood-Star) Ryan Gosling, nur besser".

Johansson hatte nicht nur wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte geklagt, sondern auch wegen der widerrechtlichen Nutzung ihres Namens und ihrer Bekanntheit zur Vermarktung des Buches. Ihre Klage zielte auch auf eine mögliche künftige Verfilmung des Romans ab. Hier wies das Gericht ihre Klage aber ab.

Die Anwältin von Delacourt und JC Lattès zeigte sich "höchst zufrieden" mit dem Urteil. Der Schadensersatz sei "lächerlich".

afp

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