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„Wahrt die Abstände, ihr habt alle keine Maske“

Selbst Rüpel-Rapper Gzuz fordert zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen auf

Gangster-Rapper Gzuz fordert aus einem Berliner Café Demonstranten zur Einhaltung der Corona-Regeln auf
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Gangster-Rapper Gzuz fordert aus einem Berliner Café Demonstranten zur Einhaltung der Corona-Regeln auf

Gangster-Rapper Gzuz hat in Berlin Demonstranten, die gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen protestierten, dazu aufgerufen, sich an die Vorschriften zu halten. „Wahrt die Abstände“ und „Ihr habt alle keine Maske“, rief er am Sonntag den vorbeilaufenden Protestierenden von einem Café aus zu.

Berlin - Trotz Verbot haben am vergangenen Wochenende mehrere Tausend Menschen gegen die aktuelle deutsche Corona-Politik protestiert. In mehreren Ansammlungen liefen sie durch die deutsche Hauptstadt und versuchten der Polizei hierbei möglichst aus dem Weg zu gehen. Es waren jeweils gut 2000 Einsatzkräfte am Samstag und am Sonntag im Einsatz und sicherten das Regierungsviertel.

Mehrere Tausend Demonstranten waren sowohl in Friedrichshain als auch in Berlin-Mitte auf den Straßen. Die Gruppen wurden von Polizeibeamten begleitet und dazu aufgefordert Abstand zu wahren und sich an die Maskenpflicht zu halten. Dies war allerdings nur von mäßigem Erfolg geprägt, sodass fast alle Corona-Regeln missachtet wurden.

Auch den in einem Café sitzenden Gangster-Rapper Gzuz passierten die Demonstranten dabei. Dieser war von der Situation auch nicht begeistert und rief ihnen zu „wahrt die Abstände ... ihr habe alle keine Maske“. Von dem Rüpel-Rapper eine sehr ungewohnte Gangart, denn normalerweise ist es er, der durch Regelverstöße auf sich aufmerksam macht und nicht auf diese hinweist.

Gzuz vor dem Landgericht Hamburg

Allein am Sonntag wurden im Zusammenhang mit den Demos mehr als 50 Menschen vorübergehend in Gewahrsam genommen, um beispielsweise ihre Identität festzustellen. Infolgedessen kam es auch vereinzelt zu Widerständen gegen die Polizeigewalt, nichtsdestotrotz wurden die Demonstrationen nicht aufgelöst.

Die zuständige Versammlungsbehörde hatte im Vorfeld bereits erwartet, dass Infektionsschutzvorgaben nicht eingehalten werden und mehrere Demonstrationen bereits frühzeitig verboten. Teilweise wurden die Verbote allerdings vom Verwaltungsgericht wieder gekippt, wie beispielsweise auf dem Leipziger Platz, wo sich daraufhin am Sonntag mehrere Hundert Menschen versammelten.

nt

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