Shakira kämpft gegen neues Einwanderungsgesetz

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Shakira ist wegen des neuen Einwanderungsgesetzes besorgt

Phoenix - Die kolumbianische Popsängerin Shakira hat sich in die Front der Gegner eines neuen Einwanderungsgesetzes im US-Staat Arizona eingereiht und spricht mit dem Bürgermeister von Phoenix.

Shakira sei “zutiefst besorgt über die Auswirkungen dieses Gesetzes auf hart arbeitende Latino-Familien“, sagte ihr Berater Trevor Nielson. Es müsse sichergestellt sein, dass die Menschen in Arizona nicht wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert würden.

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Die Sängerin besprach ihre Bedenken am Donnerstag in Phoenix mit dem Bürgermeister und dem Polizeichef der Stadt. Ein geplantes Treffen mit dem republikanischen Gouverneur Jan Brewer kam nicht zustande. Das Büro des Gouverneurs begründete dies mit anderen Terminen.

Das voraussichtlich Ende Juli in Kraft tretende Gesetz sieht polizeiliche Vernehmungen bei bloßem Verdacht einer illegalen Einwanderung vor. Außerdem wird der Aufenthalt ohne gültige Papiere künftig als Straftat eingestuft.

Kritisiert wurde das neue Gesetz von US-Präsident Barack Obama, Generalstaatsanwalt Eric Holder sowie Heimatschutzministerin Janet Napolitano. Das mexikanische Außenministerium beschloss aus Protest eine Reisewarnung für Arizona.

DAPD

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