Olympische Winterspiele

Von Sinnen plädiert für Sotschi-Boykott

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Hella von Sinnen

Köln - Hella von Sinnen (54) plädiert gut ein halbes Jahr vor den Olympischen Winterspielen für einen Boykott des Großereignisses im russischen Sotschi.

„Ich finde, Sport hat nichts zu suchen in Ländern, in denen Menschen nicht Menschen sein dürfen, also etwa in Russland, wo Lesben nicht lesbisch und Schwule nicht schwul sein dürfen“, sagte die offen lesbische Entertainerin in einem Gastkommentar für das WDR-Format „Tagesschaum“. „Russland hat sich arg verschlechtert - von Rasputin zu Hass-Putin“, sagte von Sinnen („Alles Nichts Oder!?“, „Genial daneben“) in Anspielung auf den Präsidenten Wladimir Putin und ein kürzlich von ihm unterzeichnetes Gesetz. Es stellt in Russland Äußerungen über Homosexualität vor Minderjährigen unter Geldstrafe. Da die vom Staat sanktionierte sogenannte Homo-Propaganda schwammig ist, ist ein Klima der Angst und Gewalt für viele Schwule und Lesben verstärkt worden.

dpa

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