Kross: Spielberg juxt gerne am Set

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David Kross

Berlin - Mit „Der Vorleser“ erlangte David Kross Weltruhm. Jetzt hat der deutsche Schauspieler eine Hauptrolle im neuen Drama von Steven Spielberg - und schwärmt vom Meisterregisseur.

Spielberg sei immer am Set gewesen und habe auch Witze gemacht, erzählt Kross. "Vor einem Jahr kam dieses iPhone-Programm „FatBooth“ raus. Da kann man sich fotografieren, dann bearbeitet es die Bilder und dann hat man so ein fettes Gesicht. Damit hat er uns alle in den Kostümen fotografiert. Das wäre wahrscheinlich ein ganz anderer Film geworden." (lacht)

Der Kult-Filmemacher (u. a. "E.T.", die "Indiana Jones"-Trilogie, "Der weiße Hai", Jurassic Park", "Der Soldat James Ryan", "Minority Report", "A.I.", "Catch me if you can", zuletzt "Die Abenteuer von Tim und Struppi'") sei die ganze Zeit mit einer Zigarre rumgelaufen, erinnert sich Kross. "Wahnsinnig cool, aber trotzdem lebt er in seinen Geschichten. Es war einfach toll, so einem Star bei der Arbeit zuzusehen." 

Bei den Castings war er allerdings nicht dabei. "Ich habe mich eigentlich nur einmal auf Video aufgenommen, eine Szene aus dem Film gespielt, die dahin geschickt und dann kam so nach drei Wochen eine Zusage. Dann war ich erstmal wahnsinnig sprachlos, weil ich damit nie gerechnet hätte", so der 21-Jährige.

Mit dem fertigen Film ist Kross mehr als zufrieden. "Man kennt zum Beispiel nicht den Look vom Film, wenn man ihn dreht. Ich hätte nie ahnen können, dass er nachher so schön aussieht. Das sind ganz große Kinobilder."

In „Gefährten“ spielt Kross einen deutschen Soldaten, der von der Front flieht, um seinen jüngeren Bruder zu retten. Das Epos über die Liebe zu einem Pferd in den Wirren des Ersten Weltkriegs kommt am 16. Februar in die deutschen Kinos.

dapd

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