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Und dann stand die Polizei da

Masken-Streit: Mario Barth aus ICE geworfen – „Maske ist vorbei seit April“

Weil er in seinem Zugabteil keine Maske trug, musste Comedian Mario Barth den ICE verlassen.
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Weil er in seinem Zugabteil keine Maske trug, musste Comedian Mario Barth den ICE verlassen. Im Video zeigt er die Konfrontation mit der Polizei und lästert über das Verhalten des Zugebegleiters. (Collage)

Der Comedian Mario Barth ist nach eigenen Angaben aus einem Zug der Deutschen Bahn geflogen, weil er zwischenzeitlich keine Maske trug.

Berlin – Ein Zugchef der Bahn monierte laut einem von Barth veröffentlichten Video das Fehlen der Maske am Freitagabend (8. April) in einem ICE von Berlin nach Frankfurt und rief die Bundespolizei, die Barth in Hanau aus dem Zug steigen ließ. Barth beschwerte sich über den Vorfall und sagte zunächst, er habe in seinem Abteil etwas getrunken und daher keine Maske getragen. Später räumte er ein, bei der vorherigen Aufnahme eines Live-Videos aus dem Zug habe er keine Maske getragen, weil er dachte, in einem Abteil sei das nicht nötig.

Ein Bahnsprecher bestätigte den Ablauf und betonte: „Grundsätzlich gilt in Zügen eine Maskenpflicht und die gilt auch für Herrn Barth. Wenn jemand nur kurz etwas trinkt oder isst, ist es kein Problem. Wenn er konsequent die Maske nicht aufsetzt, ist es eins.“ Man werde den Vorfall untersuchen und auch den Zugbegleiter anhören. Die Maskenpflicht für Züge sei vom Gesetzgeber vorgeschrieben, weil man in Zügen längere Zeit eng und mit geschlossenen Fenstern zusammensitze.

Barth spricht in einem 44-minütigen Video, das er ins Internet stellte, über den Vorfall kurz zuvor. In dem Video ist zu sehen, wie die Polizisten kommen und eine kurze Diskussion beginnt. Barth sagt, er habe etwas getrunken und nur deshalb keine Maske getragen. Die Polizisten verweisen auf das Hausrecht der Bahn, Barth verlässt mit seinen beiden Begleitern und den Polizisten den Zug und fährt mit dem Taxi weiter nach Frankfurt.

Im Taxi redet der Komiker weiter und schimpft auf Corona-Vorschriften und den Zugbegleiter, der ihn angebrüllt habe. Er sagt auch, er habe in einem abgetrennten Abteil gesessen und sowieso gedacht „Maske ist vorbei seit April“. Dann sagt er: „Ja, es stimmt, ich habe auch nicht getrunken eine Zeit lang und trotzdem die Maske abgemacht. Ja, ich bin nicht fehlerfrei. Aber ich dachte, weil das Abteil nur uns gehörte, mit einer verschlossenen Tür, dass es egal ist. Jetzt erinnere ich mich auch wieder. Ich bin dafür, dass jeder, der einen Fehler macht, sofort von der Polizei rausgeworfen wird.“

dpa