Teenie-Idol Justin Bieber wird 17

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New York - Man könnte meinen, er sei schon Jahre im Geschäft. Ein gewissermaßen alter Hase ist er ja auch, trotzdem wird der Schwarm aller Teenager heute aber gerade mal 17 Jahre alt.

Justin Bieber kommt in die Jahre: Seit seine Stimme männlicher wird, sind vor jedem Auftritt 20 Liegestütze angesagt. Das heizt den Brustkasten auf und macht die Stimmbänder geschmeidiger, sagt Jan Smith, seine Stimmtrainerin.

Auch privat wird der kanadische Shooting-Star "erwachsen". Bei einer Party in der Oscar-Nacht erschien Bieber mit seiner Freundin Selena Gomez Arm in Arm und in abgestimmtem Outfit auf dem Roten Teppich. Sie ganz in Rot, er in schwarzem Dreiteiler mit rotem Taschenbesatz. Jetzt sind sie wohl wirklich ein Paar, spekulierte das "Billboard"-Magazin in seiner Online-Ausgabe. Auch wenn die erste Affäre des Popsängers das ein oder andere Herz in seiner weiblichen Fan-Gemeinde brechen dürfte, überraschend kommt sie nicht: Heute feiert er schließlich seinen 17. Geburtstag.

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Wer mehr über das Liebesleben des jungen Mannes erfahren will, auf den ein Millionenheer von Verehrerinnen in aller Welt hört, muss noch ein paar Tage warten. Am Donnerstag kommt die März-Ausgabe von "Rolling Stone" heraus - mit Bieber als Cover-Boy. Auszüge aus dem Interview stellte das Magazin vorab ins Netz, darunter diese Passage: "Ich finde nicht, dass man mit jemandem Sex haben sollte, wenn man ihn (oder sie) nicht liebt." Und: "Ich meine, man sollte auf die Person warten, die man liebt."

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Was seine Stimme angeht, beruhigt Stimmtrainerin diejenigen, die neuerdings die Höhen in Biebers Songs vermissen. "Er hat jetzt einen netten Ton in seiner Stimme (...), eine gute Textur, aber natürlich nicht ganz das, was sich die Fans von seiner Stimme vorstellen." Durch das Training werde Justin mit der Zeit in der Lage sein, vier Oktaven abzudecken, sagt sie. "Er ist ja noch jung."

Biebers Karriere begann mit selbst gemachten YouTube-Videos, die ein Experte der Musikbranche 2008 anklickte. Scooter Brown stellte seine Entdeckung dem R&B-Künstler Usher in Atlanta vor. Von da an ging es für den Blondschopf, der in einer ärmlichen Industriegegend nicht weit von Toronto aufwuchs, von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen wurde und mehrere Instrumente allein erlernte, nur noch steil aufwärts.

Usher fing sofort Feuer, als er das junge Talent hörte, produzierte seinen Zögling fortan und machte ihn zum Teenie-Idol mit einer einzigartigen Fangemeinde: Allein bei Facebook hat Justin 15 Millionen Freunde, seinen Twitter-Nachrichten folgen 6 Millionen junge Leute.

Schon seine erste Single "One Time" erweckte internationale Aufmerksamkeit. Sein Debüt-Album "My World" (2009) wurde in den USA zum Platin-Album. Das erste komplette Studio-Album "My World 2.0" eroberte auf Anhieb den Spitzenplatz der amerikanischen Charts und kam in etlichen Ländern unter die Top-Ten. Sein Musik-Video "Baby" ist das meist-geklickte bei YouTube, mit seinem neuen 3D-Film "Justin Bieber: Never Say Never" verfehlte er in den USA knapp den nächsten Rekord. Der Premierenumsatz brachte ihm "nur" den zweiten Platz der erfolgreichsten Konzertfilme ein. In zwei Wochen kommt der biographisch-musikalische Leinwandeinstand des dann 17-Jährigen in deutsche Kinos.

dpa

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