"Das Beste kommt immer zum Schluss"

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München - Tilda Swinton ist das ganze Gegenteil der typischen Hollywood-Diva. Meist tritt sie ungeschminkt auf, sie trägt gern Hosenanzüge und Männerhaarschnitte.

Im November feiert Tilda Swinton ihren 50. Geburtstag und sehnt sich nicht nach ihrer Jugend zurück: „Wenn ich frühe Aufnahmen von mir sehe, habe ich eine gewisse Zuneigung zu dem jungen Ich, das ich damals war, aber ich beneide es kein bisschen. Armes kleines 25-jähriges Tildachen. Mein jetziges Leben ist wunderschön und viel spannender als alles, was davor war.“ Aus ihrer eigenen Familie weiß sie, dass das Leben im Alter sehr aufregend sein kann: „Mit 64 wurde meine Großmutter Witwe und beschloss, ihr Leben endlich anzufangen. Die nächsten 33 Jahre waren ihre glücklichsten. Das Beste kommt immer zum Schluss.“

So außergewöhnlich ihr Aussehen, so exzentrisch ist auch ihr Lebensstil. Der Balanceakt einer Beziehung zu zwei Männern, dem jüngeren Künstler Sandro Kopp und dem Vater ihrer Zwillinge John Byrne mit dem sie zusammen lebt, scheint für sie kein Problem zu sein. „Sandro ist mein Liebhaber, John mein Mann und Vater meiner Kinder. Mit John bin ich seit 20 Jahren zusammen, aber er ist nicht mehr mein sweetheart. Doch wir wollen uns nicht trennen, sondern als Familie leben.“ Manchmal komme Sandro zu Besuch, manchmal auch Johns Geliebte. „Dann sind wir zwei Liebespaare, zwei Eltern für die Zwillinge und vier Freunde.“

Das Portait von Tilda Swinton ist in der aktuellen November-Ausgabe von myself zu lesen.

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