Tony Curtis: „Ich war ein schlechter Vater“

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Wenn man Tony Curtis(84) heute sieht, erinnert kaum noch etwas an den smarten Gigolo aus den 50er und 60er Jahren. Es ist still um ihn geworden.

München - Tony Curtis lässt sein Leben Revue passieren. In einem Interview erzählte er jetzt von seiner Ehe mit Christine Kaufmann und wie schlecht er als Vater abgeschnitten hat.

Der amerikanische Filmschauspieler Tony Curtis sieht sich als schlechten Vater. Er bereue, dass er “als Vater versagt“ und seinen “Kindern weder Liebe noch Zuwendung gegeben“ habe, sagte der 84-Jährige der Zeitschrift “Frau im Spiegel“. “Vielleicht hat das mit meiner Kindheit zu tun. Aber ich will mich nicht entschuldigen. Zumindest habe ich für meine Kinder und deren Mütter immer bezahlt. Je mehr Geld ich verdiente, desto großzügiger war ich“, sagte der Schauspieler (“Manche mögen's heiß“) dem Blatt. Es habe lange gedauert, bis er erkannt habe, dass er auf diese Weise kein Kinderherz gewinnen konnte. Seine eigene Kindheit sei unglücklich gewesen. “Mein Vater war ein armer Schneider aus Ungarn, nach der Schule musste ich seine Kunden beliefern. Meine Mutter schlug mich ständig, oft ohne Anlass. Ich hatte immer Angst vor ihr.“ Heute wisse er, “dass sie schizophren war“. Curtis war mit sechs Frauen (unter anderen mit Christine Kaufmann) verheiratet. Er ist Vater von sechs Kindern, die Schauspielerin Jamie Lee Curtis ist seine Tochter.

dpa

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