DJ Bobo: "Ich bin wie ein Duracell-Hase"

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München - „Yeah, dann bäh, jetzt wieder Yeah“- DJ Bobo ist zurück. Die Eurodance-Welle spült auch den Schweizer wieder in die Öffentlichkeit.

Wobei, war Bobo eigentlich mal weg? „Morgen miteinand“- DJ Bobo ist gut gelaunt. Es ist kurz nach 8 Uhr und DJ Bobo hat bereits eine Stunde Radio-Programm gemacht. Trotzdem ist er freundlich, begrüßt per Handschlag zum Interview bei Radio Gong (München). Der Herr mittleren Alters, der einem gegenüber sitzt wirkt freundlich interessiert. Peter René Baumann wartet lächelnd auf die Fragen. Ob es denn nicht zu früh sei, für einen Musiker, so um sieben Uhr bereits auf der Matte stehen zu müssen wollen wir wissen. „Ich hab Bäcker gelernt, da ist früh aufstehen kein Problem.“ Wie ein Duracell-Hase sei er nach dem Aufstehen, so Bobo.

Aktivität als Markenzeichen. Manchmal sogar Hyperaktivität. Was seine Auftritte, aber auch was seine Karriere anbelangt, ist selten Stillstand zu beobachten. Nach der Eurodance-Welle hatte der Schweizer verstanden, sich nicht an den Elektro-Erfolg zu klammern, sondern konzipierte überbordende Bühnenshows und Fantasy-Trips für ein gesetztes Publikum. „Wir wussten, wenn wir nicht selbst aus den Discos raus gehen, werden wir irgendwann aus den Discos geschmissen.“ Evolution als Erfolg. „Als die Eurodance-Welle erst einmal vorbei war, haben uns die Jugendlichen fallen gelassen und die Erwachsenen haben uns übernommen.“ Und die wollten einen bunten Abend für ihr Geld.

Kindheitsträume wolle er sich aber mit Auftritten als Pirat, Vampir oder Pharao nicht erfüllen. Vielmehr nutze er die Narrenfreiheit, die ihm der Erfolg gibt, aus. Und diese narrenfreiheit erlaubt es ihm auch ab und an das DJ in seinem Künstlernamen zu reanimieren und wie bei Radio Gong selbst aufzulegen. „Das ist wie Fahrradfahren, das verlernst du nicht“.

mm

Rubriklistenbild: © fkn

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