Nach Verhaftung

„Unter aller Sau!“ - Robert Geiss will jetzt Spanien verklagen

Bild von Robert Geiss
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Symbolbild: Robert Geiss will Spanien verklagen

Für Robert Geiss ist jetzt Schluss mit lustig: Weil er letzte Woche am Flughafen Madrid verhaftet wurde, kündigt er juristische Schritte gegen Spanien an.

Madrid - Der TV-Millionär Robert Geiss ist derzeit alles eher denn gut auf Spanien zu sprechen. Hintergrund: Letzte Woche klickten für Robert Geiss am Flughafen Madrid die Handschellen. Nicht nur das, nach seiner Verhaftung musste der TV-Promi 27 Stunden in Untersuchungshaft verbringen. Wie sich herausstellen sollte, war die Festnahme unrechtmäßig. Denn die Behörden waren nach einer Computerpanne einem verjährten Haftbefehl, der noch aus dem Jahre 1999 stammte, nachgegangen.

Nun kündigte Geiss gegenüber der „Bild“-Zeitung an, dass die Sache ein „großes Nachspiel“ haben werde. Er will juristische Schritte gegen Spanien einleiten, und das Land wegen Freiheitsberaubung verklagen. Der Unternehmer berichtet auch davon, dass die Zustände in der U-Haft „unter aller Sau“ gewesen seien. Er habe kein Essen bekommen. Zudem sei kein Richter gekommen, um die Angelegenheiten zu klären. „Dreckig, asozial, schlimmer geht‘s nicht“, so ein wütender Robert Geiss.

Die Anschuldigungen, dass der Verhaftete nichts zu essen bekommen habe, werden von den Behörden allerdings zurückgewiesen. Das sei „unmöglich“. Allerdings wurde zur Aufklärung der Justiz-Panne eine interne Untersuchung eingeleitet.

(red./dp)

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