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Alte Wirkungsstätte

Wiedersehen mit Hans und Benny Beimer in der «Lindenstraße»

Für die Dreharbeiten in Köln kehrten einige der alten "Lindenstraßen"-Schauspieler an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Foto: Steven Mahner/WDR/ARD/dpa
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Für die Dreharbeiten in Köln kehrten einige der alten «Lindenstraßen»-Schauspieler an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Foto: Steven Mahner/WDR/ARD/dpa

Frühere «Lindenstraße»-Stars wie Joachim H. Luger, Christian Kahrmann und Bill Mockridge sind für Kurzauftritte nochmal an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt - und erlebten ein emotionales Wiedersehen mit ihren Ex-Kollegen.

Köln (dpa) - Kurz vor dem Ende der ARD-Serie «Lindenstraße» gibt es für die Zuschauer am Sonntag noch mal ein Wiedersehen mit früheren Figuren wie Hans und Benny Beimer.

Für die Dreharbeiten in Köln kehrten die Schauspieler nach teils langer Zeit wieder an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Dabei habe ihn neben Nostalgie auch das Gefühl eingeholt, «dass da eine Ära deutscher Fernsehgeschichte zu Ende geht», sagte Christian Kahrmann (Benny) nach Angaben einer «Lindenstraße»-Sprecherin.

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Er frage sich, «wie mein Leben wohl verlaufen wäre, wenn ich nicht in dieser historischen deutschen Serie mitgespielt hätte», sagte Kahrmann (47), der vor 27 Jahren aus der «Lindenstraße» ausgestiegen war. Sein Auftritt am 1. März sei kurz, aber «psychedelisch prägnant».

In der Folge «Die Geister, die Helga riefen» (ARD, 18.50 Uhr), trifft die durch einen Brandanschlag verletzte Helga Beimer (Marie-Luise Marjan) im Delirium unter anderem ihren tödlich verunglückten Sohn Benny sowie ihre gestorbenen Ex-Männer Hans (Joachim H. Luger) und Erich Schiller (Bill Mockridge) wieder.

Das Wiedersehen mit seinen alten Kollegen sei für ihn sehr emotional gewesen, sagte Mockridge (72): «Die Kulisse, das Team und dann in der Beimer/Schiller-Wohnung mit Marie-Luise Marjan zu stehen... Tja, da war die Freude groß und es flossen eine Menge Tränen.»

Joachim H. Luger (76) sagte, nach seinem Ausstieg aus der Serie 2018 sei eine Rückkehr für ihn eigentlich undenkbar gewesen. Letztlich habe ihn die Idee aber überzeugt. «Zugegeben, es war schon ein seltsames Gefühl, noch einmal an meine alte Wirkungsstätte zurückzukehren, gleichsam vertraut und doch ein wenig fremd», sagte Luger nach Angaben der Sprecherin. Es sei dann aber wunderbar gewesen, noch einmal mit seinen früheren Kollegen zu drehen, er habe es «keine Sekunde bereut».

Am 29. März läuft nach gut 35 Jahren die letzte «Lindenstraße»-Folge. 2018 hatte die Fernsehprogrammkonferenz der ARD sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrags entschieden.

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