Amy Winehouse: Nun streut ein Junkie neue Gerüchte 

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Über die Todesursache von Amy Winehouse gibt es neue Gerüchte 

London - Die Todesursache der Souldiva Amy Winehouse ist noch nicht geklärt. Jetzt mischt sich ein Junkie ein. Was er über den frühen Tod der Sängerin wissen will und wie ihre Musik einen zweiten Erfolg feiert.

Am Samstag, den 23. Juli 2011 schockte der plötzliche Tod von Amy Winheouse Angehörige und Fans. Über die Todesursache kann weiterhin nur spekuliert werden.

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Entgegen vieler Behauptungen wehrt sich Amys Vater Mitch gegen den Vorwurf, er habe seiner Tochter nicht aus dem Drogen- und Alkoholsumpf geholfen. Laut ihm sei Amy in den drei Wochen vor ihrem Tod clean gewesen. Sie habe von einem Tag auf den anderen mit dem Trinken aufgehört, wollte ihr Leben in den Griff kriegen.

Jetzt aber meldet sich ein Londoner Junkie zu Wort. Der 56-jährige meint, die wahre Todesursache zu kennen. Der britischen "Daily Mail" sagte er, dass er Amy am Abend vor jenem Samstag gegen 23.30 Uhr zufällig in der Nähe des Clubs "The Eagle" getroffen habe. Am frühen Morgen ihres Todestages soll die Sängerin mit seiner Hilfe Drogen gekauft haben. Schenkt man dem Junkie Glauben, so habe Amy in West Hampstead Crack, Kokain und Heroin im Wert von 1200 Pfund erstanden.

Als die Souldiva gegen 16 Uhr tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden wurde, gab es laut Polizei keine Spuren von Drogen. Ein toxikologisches Gutachten soll in den kommenden Tagen Klarheit schaffen.

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Während über die Todesursache der Sängerin weiter gerätselt wird, feiert ihre Musik ein Comeback. Amy Winehouse ist mit ihren beiden Alben und sechs Singles zurück in den deutschen Charts. Gut eine Woche nach dem Tod der Britin schaffte ihr Erfolgsalbum “Back to Black“ den Wiedereinstieg auf Platz zwei der Charts, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control am Dienstag mitteilte.

Das 2006 erschienene Album hatte in Großbritannien sogar die Spitze der Albumcharts gestürmt. Winehouse' Debüt-Album “Frank“ landete in Deutschland auf Platz zwölf. In den Singlecharts war “Back to Black“ der höchstplatzierte Wiedereinstieg auf Rang 18. Fünf weitere Winehouse-Singles, darunter ihr erster Deutschlanderfolg “Rehab“ (Platz 27) aus dem Jahr 2006, schafften es erneut in die Charts.

Ein Sprecher der Plattenfirma HMV hatte erklärt, dass wegen der großen Nachfrage CDs nachproduziert werden mussten. Auch die Musik anderer herausragender Stars wie John Lennon und Michael Jackson wurde nach deren Tod wieder massenhaft gekauft. Die kompletten Chartsplazierungen werden erst am Freitag veröffentlicht.

sm/dpa

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