Wunschliste: Bloß keine Toaster oder Geschirr!

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London - Bloß keine Toaster oder Geschirr: Prinz William und Kate wollen keine Geschenke zur Hochzeit. Sie haben ihren geladenen Gästen einen Wunsch eindringlich ans Herz gelegt.

Stattdessen sollen die geladenen Gäste, aber auch Royal-Fans, Firmen und Regierungen lieber für den guten Zweck spenden. Dafür hat das Paar extra den Royal Wedding Charity Fund eingerichtet, eine Liste von 26 Organisationen, die den beiden am Herzen liegen. Das Geld soll bedürftigen Kindern zugutekommen, Soldaten-Witwen oder auch Jugendliche im Sport fördern. Schätzungsweise 1,8 Millionen Pfund (2,03 Millionen Euro) könnten alleine von den geladenen Gästen kommen.

William und Kate: Die offizielle Gästeliste

William und Kate: Die offizielle Gästeliste

Im Bereich Sport listet das royale Paar den Verein “Peace Player“, eine Organisation aus Nord-Irland, die evangelische und katholische Jugendliche über den Basketball zusammenbringen will. Aber auch ein Segel-Verein und eine Tanzschule werden genannt.

Von den Spenden sollen vor allem benachteiligte Kinder profitieren. Mit dem Verein “Into University“ sollen Jugendliche aus sozialen Brennpunkten in speziellen Lernzentren Förderunterricht erhalten, um den Sprung in die Universität zu schaffen. Die Organisation “Beat Bullying“ hilft Mobbing-Opfern. Kinder und ihre Familien bekommen dort therapeutische Hilfe.

Zudem haben William und Kate Organisationen ausgewählt, die Angehörigen von Militärs helfen, wie etwa Witwen oder auch Halbwaisen. Der Verein “Combat Stress“ hilft Veteranen im Kampf gegen psychische Belastungen. Zwei Wohlfahrts-Organisationen helfen Familienangehörigen der Household Cavalry und der Royal Air Force - beides Militäreinheiten, in denen Prinz William diente.

Aber auch die Umwelt und Tierwelt sind William und Kate wichtig, deshalb sind die “Zoological Society of London“ und “EarthWatch“ mit aufgeführt. Eine Reihe von Vereinen fördern lokale Projekte in Gemeinden von Wales oder Schottland. Genauso wollen William und Kate aber auch international tätigen Organisationen helfen, so etwa einer kanadischen Küstenwache und einem Verband, der den Menschen im neuseeländischen Christchurch nach dem schweren Erdbeben hilft.

Jeder, der über die offizielle Internetseite spendet, erhält per Mail ein Dankeschön des Paares. Wer versucht, mit spektakulären Geschenken an die beiden Werbung zu machen: Der Palast weist solche Gaben in der Regel zurück.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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