Mel Gibson einigt sich mit Drehbuchautor

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Mel Gibson, hier mit neuer Freundin, hat sich mit dem Drehbuchautor, der ihn verklagte, außergerichtlich geeinigt.

Los Angeles - Ein Drehbuchautor verklagte Regisseur Mel Gibson, weil der ihn zu einem zu niedrigen Honorar überredet hat. Der Film war so erfolgreich, dass er nachträglich mehr Geld forderte.

Im Streit zwischen Schauspieler und Regisseur Mel Gibson und einem Drehbuchautoren wegen zu geringer Zahlungen haben sich beide Seiten außergerichtlich geeinigt. Ein für Anfang Juni angesetztes Gerichtsverfahren wurde abgesagt, wie das Hohe Gericht in Los Angeles mitteilte.

Einzelheiten der Einigung wurden nicht genannt. Der Drehbuchautor Benedict Fitzgerade hatte Gibson verklagt und erklärt, dieser habe ihn überredet, für ein wesentlich geringeres Honorar als üblich an dem Film “Die Passion Christi“ mitzuarbeiten. Gibson habe ihm gesagt, der Film habe nur ein Budget von vier bis sieben Millionen Dollar, erklärte Fitzgerald in seiner Klageschrift.

In Wahrheit habe das Budget aber bei 25 bis 50 Millionen Dollar gelegen, und später seien mehrere hundert Millionen Dollar an Einnahmen erzielt worden. Fitzgerald zufolge hat Gibson bei den Dreharbeiten für den Film über die Kreuzigung Christi gesagt, er wolle sich daran nicht bereichern, sondern betrachte ihn als ein persönliches Geschenk für seinen katholischen Glauben. Etwaige Einnahmen sollten demnach an die Mitarbeiter verteilt werden.

AP

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