Spektakuläre Wiederentdeckung in den USA

Dieses legendäre Filmauto stand 39 Jahre in einer Scheune

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Steve McQueen heizte einst mit einem 1979 Pontiac Trans Am über die Straßen - dieser wurde nun wiederentdeckt.

Chicago - Ein 1979 Pontiac Trans Am wurde kürzlich in einer Scheune in Illinois in den Vereinigten Staaten gefunden. Hinter dem maroden Fahrzeug steckt ein legendäres Filmauto.

Fast vier Jahrzehnte ist es her, dass der gefundene 1979 Pontiac Trans Am auf der Kinoleinwand zu sehen war. Damals saß Steve McQueen im Streifen "Jeder Kopf hat seinen Preis" am Steuer - doch wie ist das Filmauto letztendlich in einer Scheune in Illinois gelandet?

Diese Szene hat den Pontiac Trans Am bekannt gemacht 

Im Oktober 1979 drehte Steve McQueen in Illinois seinen letzten Film: Als Kopfgeldjäger Ralph "Papa" Thorson reiste er nach Nebraska, um ein kriminelles Brüderpaar festzunehmen. Dafür mietete er im Film den besagten Pontiac. Auf eine Ranch schnappten sich die Brüder allerdings den Pontiac und jagten diesen versehentlich in die Luft.

So landete der Pontiac Trans Am in einer Scheune 

Während der Dreharbeiten wurden für diese Szene jedoch zwei Pontiacs zerstört, da die erste Explosion nicht spektakulär genug war. Der ortsansässige Farmer Harold McQueen, der des öfteren als Schaulustiger am Set unterwegs war, bot der Crew an, den zweiten Pontiac zu einem Schrottplatz in Indiana zu bringen, da ihnen der Sattelschlepper dazu fehlte. Als Gegenleistung erhielt er dafür das erste Fahrzeug, das ebenso zerstört war, wie es auf der Website von Carlyle Motors heißt.

Pontiac wehrte sich jedoch zunächst dagegen, da befürchtet wurde, das Auto würde wieder straßentauglich gemacht werden - ein Plan, den Harold McQueen tatsächlich gefasst hatte.

Allerdings wurde dieser letztendlich nicht realisiert und so stand das Filmauto 39 Jahre lang unberührt in der Scheune des Farmers - bis Stan Harvell, ein Mann aus der Nachbarschaft McQueens, auf den Pontiac aufmerksam wurde.

Er bot dem Farmer an, ihm den Wagen abzukaufen und zu restaurieren. Nun gehört das ehemalige Filmauto wohl der Firma Carlyle Motors, dessen Besitzer Calvin Riggs ein Freund von Harvell ist. Dort wird nun entschieden, was genau mit dem Pontiac Trans Am weiter passieren soll.

tz.de

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