ZDF-Talkshow

Markus Lanz (ZDF): Astrazeneca-Stopp – Kretschmann kommt ins Schleudern

Baden-Würrtembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit einer Corona-Maske.
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Kämpft gegen die Corona-Pandemie: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

Markus Lanz debattierte den Stopp der Astrazeneca-Impfungen. Für Winfried Kretschmann ist das ein Debakel – ein klares Bekenntnis zum Vakzin verkneift er sich aber.

Hamburg – Einen Tag nach dem Aussetzen der Corona-Schutzimpfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein klares Bekenntnis für den Wirkstoff abgelehnt. Da ein Stopp verhängt sei, würde er sich nach dem aktuellen Stand nicht mit dem Präparat impfen lassen, sagte er bei einem Auftritt in der ZDF-Sendung von Markus Lanz*. Sollte die Aussetzung jedoch rückgängig gemacht werden, könnte er sich einen solchen Schritt wieder vorstellen. Er halte eine Covid-Erkrankung für schwerwiegender als die möglichen Risiken und Nebenwirkungen, fügte er auf Nachfrage des Moderators hinzu.

Am Montag hatte das Bundesgesundheitsministerium den Stopp der Astrazeneca-Impfungen verhängt. Zuvor hatte er Meldungen gegeben, wonach das Präparat eventuell bei Geimpften schwere Thrombosen* auslösen könnte. Die Europäische Arzneimittelagentur prüft derzeit die Vorgänge. Der Abbruch der Impfungen hatte in Hamburg ein großes Terminchaos* ausgelöst, wie das Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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