"FameMaker" auf ProSieben

Neue Casting-Show von Raab mit Mockridge und Kebekus greift Lachmuskeln an

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Stefan Raab: „Erfolg entsteht nicht auf den Stimmbändern, Erfolg entsteht im Kopf. Hätte es diese Show 1992 schon gegeben, hätte ich sofort mitgemacht. Denn singen konnte ich noch nie gut. Also, bewerbt euch!"

München/ Unterföhring - Stefan Raab kann es einfach nicht lassen. Nachdem der Showgigant in diesem Jahr mit "Free European Song Contest" ein Gegengewicht zur Traditionsveranstaltung Eurovision Song Contest ins Leben gerufen hatte, legt der 53-Jährige nun mit einer neuen Casting-Show nach: "FameMaker".

Bei einer neuen ProSieben-"Musikshow" singen Kandidaten unter einer schalldichten Kuppel. Im Endeffekt wie bei "The Voice of Germany" - nur andersherum. 

Die Jury, bestehend aus Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan, wird sich bei "FameMaker" allein anhand der Performance entscheiden müssen, welches Talent sie in ihre Teams holen und coachen wollen. Sie müssen salopp gesagt mit ihren Augen hören. 

"FameMaker": Casting unter einer schalldichten Kuppel

Sie können nur anhand der Performance entscheiden, ob sie der Teilnehmer begeistert. Erst wenn Carolin Kebekus, Luke Mockridge oder Teddy Teclebrhan den "FameMakerHebel" ziehen, hebt sich die schalldichte Glaskuppel und ein Jeder hört, was man vorher nur erahnen konnte. Und kann dabei Glück haben – oder Pech. "Denn hat der Kandidat seinen Song zwar gut präsentiert, aber keinen einzigen Ton getroffen, wird der Spaß umso größer", frohlockt der Privatsender.

FameMaker

Zum Finale muss der FameMaker mit seinem Kandidaten einen Auftritt in Szene setzen und einen Song produzieren, "der das Beste aus dem Talent herausholt - egal, wie gut er singen kann", so ProSieben. Am Ende stimmen die TV-Zuschauer live ab.

Da es vor allem um die Performance geht und nicht ausschließlich um den Gesang, ist die Wahl der Jury wohl passend. 

Ideengeber und Produzent der neuen Show ist niemand geringerer als Sefan Raab (53): "Erfolg entsteht nicht auf den Stimmbändern, Erfolg entsteht im Kopf. Hätte es diese Show 1992 schon gegeben, hätte ich sofort mitgemacht. Denn singen konnte ich noch nie gut. Also, bewerbt euch!"

Showidee von Stefan Raab

Der erfolgreiche Raab hat sich zwar 2015 von der Bühne zurückgezogen, ist aber als Produzent weiter sehr umtriebig. Zuletzt hatte er dieses Jahr mit dem "Free European Song Contest" ein Gegengewicht zur Traditionsveranstaltung Eurovision Song Contest ins Leben gerufen.

ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann lobte das Konzept in einer Mitteilung: "In 'FameMaker' verbindet Ideengeber Stefan Raab in einer sehr besonderen Melange Musik, Comedy und Wettkampf." Der Privatsender hat mit "The Voice of Germany" und "The Masked Singer" bereits sehr erfolgreiche Musikshows an den Start gebracht.

Die Dreharbeiten für die Musikshow starten im Sommer, bewerben kann man sich ab sofort unter famemaker.de. Ausgestrahlt wird die Sendung wohl im Herbst. 

Abgekupfert? 

Ganz neu ist die „Fame Maker“-Idee allerdings nicht. Bereits im Februar 2017 wurde das Konzept innerhalb von "Die beste Show der Welt" von Joko & Klaas als "The Noise of Germany" gespielt. 

Zudem wird das spiegelverkehrte Konzept der "Blind Auditions" bei "The Voice of Germany" bereits seit mehr als zwei Jahren innerhalb der "Pierre M. Krause Show" im SWR Fernsehen als regelmäßige Rubrik "The Voice - nur andersrum" gespielt. Auf Facebook postete der Comedian nun im Zuge dessen einen älteren Clip.

Dazu schrieb er: "Wie schön, dass meine Idee von damals zur Show bei ProSieben taugt. Ich wünsche viel Erfolg!“

mz

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