Vierbeiner

Hund: Eure Vierbeiner lieben euch nicht, wenn ihr diese Eigenschaft habt

Welche Eigenschaften eines Menschen mögen Hunde nicht? Wann beißt ein Hund zu, wie können Besitzer Angriffe verhindern? 

  • Hunde sind die beliebtesten Haustiere bei uns Deutschen
  • Wieso kommt es manchmal zu Bissattacken?
  • Eine Studie enthüllt: Hunde mögen euch nicht, wenn ihr diese Eigenschaft habt

München - Egal ob Bulldogge, Labrador oder Zwergspitz: Hunde gehören mit Abstand zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen*, wie extratipp.com* berichtet.


Doch so süß die Vierbeiner sind, so gefährlich können sie auch sein. Berichte über Bissattacken und verletzte Kinder sind schon lange keine Seltenheit mehr. Doch wie kommt es zu einer Bissattacke? Und wie lässt sie sich verhindern?

Bissattacken bei Hunden: So können Besitzer aggressives Verhalten verhindern

Oft sind es alltägliche Situationen, welche zu erhöhtem Stress bei Hunden und somit zu einer erhöhten Verletzungsgefahr durch bissige Hunde (Hund: Tödliche Angriffe von Hunden in Deutschland - eine Liste*) führen. Oft fallen auch Kinder dem Stress der Tiere zum Opfer - im Jahr werden rund 800 Kinder von Hunden gebissen (Stand 2019), wie grosse-schuetzen-kleine.at berichtet. Daher ist es wichtig, den Grund für die Aggressivität des Hundes zu verstehen. Hierbei muss man zwischen offensiver und defensiver Verteidigung unterscheiden.


Eine Übersicht der gefährlichen Hunderassen in Deutschland gibt es bei extratipp.com* zu lesen. 

Offensive Verteidigung zielt darauf ab, den Schlafplatz, das Futter oder das Spielzeug zu verteidigen. Defensiv handelt der Hund (Hunde: Die teuersten Rassen der Welt*), wenn er sich bedroht fühlt und der Ursache der Aggression entfliehen möchte. Bei den meisten Hunden spielt meistens die defensive Verteidigung eine große Rolle. Diese kann auch schon durch kleine Dinge ausgelöst werden. 

Zu lange Hunden in die Augen starren

Oftmals fühlen sich Hunde durch Fixierung bedroht. Von Natur aus leicht reizbare Tiere können daher sehr schnell aggressiv reagieren.

Speziell, wenn man Kinder hat, ist dieser Punkt nicht zu vernachlässigen. Bei unkontrolliertem Verhalten und lauten Geräusche schalten viele Tiere häufig in den Angriffsmodus.

Unvermittelte Bewegungen verwirren Hunde

Wer kennt es nicht? - Man möchte nur einmal kurz den süßen Hund streicheln und löst damit schon unwissentlich eine Gefahrensituation aus. Viele Menschen berühren die Tiere, ohne vorher zu fragen, was schnell zu einer Affekthandlung vonseiten des beliebtesten Haustieres in Deutschland (statista.com berichtet) führen kann.

Oftmals fühlen sich Hunde durch Fixierung bedroht

Hunde mögen euch nicht, wenn ihr diese Eigenschaft habt

Nervosität: Eine Studie fand heraus, dass Eigenschaften wie Nervosität und Ängstlichkeit bei Hundebesitzern auf die Tiere übertragbar sind. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass Hunde sehr feinfühlig sind und eine enge Beziehung zu ihrem Besitzer haben, wie   nationalgeographic mitteilt. Sie reagieren auf die kleinsten Bewegungen, wie beispielsweise Nägelkauen. Dies führt zu chronischem Stress bei den Vierbeinern, was sie wiederum empfänglicher für die oben genannten Merkmale macht. 

So kann man Verletzungen durch Hunde vorbeugen

Um Verletzungen vorbeugen zu können, muss man Aggressivität bei Hunden möglichst frühzeitig durch Warnzeichen erkennen können. Wenn der Hund erstarrt, die Wirbelsäule durchgedrückt ist und sich die Rückenhaare aufrichten, sollte man Vorsicht walten lassen.

Die wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen Aggressivität bei Hunden ist ein frühes Antrainieren von Alternativen zur Aggressivität. Hunde, die lernen, dass sie erfolgreich mit ihrer Art von Stressmanagement sind, werden auch in Zukunft immer wieder darauf zurückgreifen. Darüber berichtet sitzplatzfuss.de.

So sollte man in einer Gefahrensituation mit einem Hund reagieren

In einer unmittelbaren Gefahrensituation sollte man auf Befehle wie „Sitz“ oder „Platz“ zurückgreifen und den Hund mit positiven Geräuschen, wie zum Beispiel dem Rascheln der Leckerli-Tüte sicher aus der Gefahrenzone locken und beruhigen.

Neben den oben genannten Ursachen spielen jedoch manchmal auch Krankheit und Verletzung eine Rolle. In diesem Fall sollte man möglichst verhindern, den Hund in stressige Situationen zu bringen, da die gesundheitliche Verfassung einen wichtigen Faktor im allgemeinen Wohlbefinden des Hundes und somit auch im Stressverhalten darstellt.

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass ein möglichst stressfreies und sicheres Umfeld immer an erster Stelle stehen sollte, wenn man sich überlegt, Verantwortung für einen Hund zu übernehmen. Nur so können auf Dauer gefährliche Zwischenfälle vermieden sowie Menschen und andere Hunde geschützt werden.

Das Verhalten von Hunden zu deuten ist nicht immer einfach. Sobald Ihr Hund sich jedoch schlagartig so benimmt*, sollten Sie sofort handeln.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Marcus Brandt dpa

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