16-Jährige bleicht sich Haare mit Malariamittel

Boston - Ein Mädchen hat sich mit Malariamittel versehentlich die Haare gebleicht. Statt ihrer blonden Mähne kam sie nach zwei Wochen Urlaub mit weißen Haaren zurück. Wie es dazu kommen konnte:

Mit einer unabsichtlichen Überdosierung eines Malariamittels hat sich eine 16-Jährige die Haare gebleicht. Das Mädchen hatte zwei Wochen Urlaub in Costa Rica gemacht und eine Woche vor dem Trip mit einer Malariaprophylaxe begonnen. Es verwechselte jedoch die wöchentliche mit der täglichen Dosis und schluckte jeden Tag 500 Milligramm Chloroquin, wie Jeff Donovan von der Universität Toronto (Kanada) und seine Kollegin Vera Price aus San Francisco (USA) im “New England Journal of Medicine“ berichten. Die blonden Haare der 16-Jährigen wurden daraufhin weiß.

Die Überdosis Chloroquin hatte die pigmentproduzierenden Zellen in den Haarfollikeln vergiftet. Der Urlaub hinterließ auf diese Weise einen weißen Streifen auf dem Schopf der 16-Jährigen. Nach dem Absetzen der Malariaprophylaxe wuchsen ihre Haare wieder blond nach.

dpa

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