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42-Jähriger schweigt nach Unfall mit fünf Toten vor Gericht

Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW waren im September 2013 bei Heidenrod in Hessen fünf Menschen gestorben. Foto: Thomas Frey
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Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW waren im September 2013 bei Heidenrod in Hessen fünf Menschen gestorben. Foto: Thomas Frey

Wiesbaden (dpa) - Ein 42 Jahre alter Autofahrer, der sich nach einem Unfall mit fünf Toten auf einer Bundesstraße in Hessen wegen fahrlässiger Tötung verantworten muss, hat vor Gericht zu den Vorwürfen geschwiegen.

Der Mann soll vor rund zwei Jahren mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 260 zwischen Nassau und Bad Schwalbach im Taunus riskant überholt haben. Ein entgegenkommendes Auto mit fünf Männern wurde deswegen zu einem Ausweichmanöver gezwungen. Das Fahrzeug prallte frontal gegen einen Lastwagen, alle Insassen starben.

Der Unfallverursacher sei ohne zu warten davongefahren, obwohl er den Unfall bemerkt hatte, sagte der Oberstaatsanwalt vor dem Amtsgericht Wiesbaden beim Verlesen der Anklage. Deswegen werde ihm auch Unfallflucht vorgeworfen.

Die Polizei war nach dem Unfall erst durch Aussagen von Verkehrsteilnehmern auf den 42-Jährigen gestoßen. Er hatte in Vernehmungen bestritten, den Unfall verursacht zu haben.

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