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Alptraum in Spanien erlebt

Acht Stunden nachts im offenen Meer: Frau (29) im Bikini vor Barcelona gerettet

Barcelona
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Strand von Barcelona (Archivbild).

Einen absoluten Alptraum erlebte eine junge Frau in Spanien: Sie trieb acht Stunden lang im Meer vor Barcelona, bevor sie entdeckt wurde. Was ihr half zu überleben:

Barcelona – Eine Frau ist in Spanien nachts nach rund acht Stunden im offenen und dunklen Meer von der Besatzung eines Frachtschiffes gerettet worden. Die 29-Jährige sei am Montag gegen 4 Uhr morgens knapp vier Kilometer vor der Küste von Barcelona aus dem Wasser geholt worden, teilte der Seerettungsdienst mit. Sie sei zum Schiff geschwommen und habe laut um Hilfe gerufen, hieß es. Die Besatzung habe ihr einen Rettungsring zugeworfen und sie anschließend an Bord geholt. Der Frau gehe es gut. Sie sei nach einer kurzen Untersuchung aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Die Behörden waren am Sonntagabend von einem Badegast alarmiert worden. Der Mann erzählte, eine Frau in seiner Nähe sei am Strand von Sant Miquel in Barcelona gegen 20 Uhr ins Wasser gegangen und nach über einer Stunde immer noch nicht zurückgekehrt. Die Polizei, die Feuerwehr und der Seerettungsdienst nahmen daraufhin umgehend mit Schiffen und einem Hubschrauber die Suche auf. Doch diese blieb erfolglos und wurde den amtlichen Angaben zufolge gegen 2 Uhr morgens vorläufig eingestellt. Vor der geplanten Wiederaufnahme bei Tagesanbruch erfolgte aber die Rettung durch das Frachtschiff.

Von Strömung ins offene Meer getrieben

Als sie schwimmen ging, ließ die Frau nach Medienberichten neben anderen Dingen ihr Handy am Strand zurück. Und auch ihren Hund. Wie der staatliche Fernsehsender RTVE unter Berufung auf die Behörden berichtete, erzählte die Frau nach der Rettung, sie sei von der Strömung ins offene Meer getrieben worden.

Sie müsse eine sehr gute Schwimmerin sein, um so lange auszuhalten, hieß es. Die Frau habe keine Schwimmhilfe gehabt. „Sie trug weder eine Weste noch einen Gummianzug, sondern nur einen zweiteiligen Badeanzug“, sagte Gerardo Gante, Chef des Seerettungsdienstes in Barcelona. Auch das derzeit circa 30 Grad warme Wasser des Mittelmeers habe ihr wohl geholfen zu überleben.

mh/dpa

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