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Überlebte unter anderem zwei Weltkriege

Ältester Mensch der Welt ist gestorben – So alt wurde Schwester André

Schwester Andre, geborene Lucile Randon, betet am Vorabend ihres damals 117. Geburtstags.
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Schwester Andre, geborene Lucile Randon, betet am Vorabend ihres damals 117. Geburtstags.

Sie überlebte zwei Weltkriege, die Spanische Grippe und überstand auch eine Corona-Infektion. Doch nun ist die französische Nonne André im stolzen Alter von 118 Jahren gestorben.

Frankreich – Sie galt als ältester Mensch der Welt: Doch nun ist die französische Ordensschwester André im stolzen Alter von 118 Jahren tot. In der Nacht auf Dienstag (17. Januar) sei sie im Schlaf in einem Altersheim in Toulon in Südfrankreich gestorben. Dies erklärte der Sprecher der Einrichtung, David Tavella, am Dienstagabend gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Es herrscht große Traurigkeit, aber sie wollte es, es war ihr Wunsch, zu ihrem geliebten Bruder zu gelangen. Für sie ist es eine Befreiung.“

Überlebte zwei Weltkriege, die Spanische Grippe und Corona

Mit dem bürgerlichen Namen hieß die Ordensschwester Lucile Randon. Sie überlebte unter anderem zwei Weltkriege, die Spanische Grippe und gar eine Corona-Infektion. Kurz vor ihrem 117. Geburtstag war sie positiv getestet worden, aber übereinstimmenden französischen Medienberichten zufolge überstand Schwester André die Krankheit weitgehend ohne Symptome.

Seit dem Tod der Japanerin Kane Tanaka im April des vergangenen Jahres galt sie als ältester Mensch der Welt. Die Französin hatte am 11. Februar ihren 118. Geburtstag gefeiert. Als älteste Nonne der Welt erhielt sie einen von Papst Franziskus gesegneten Rosenkranz.

Am 11. Februar 1904 erblickte die Ordensschwester im südfranzösischen Alès in einer protestantischen Familie die Welt. Später ließ sie sich aber als junge Erwachsene katholisch taufen. Mit etwa 40 Jahren trat sie dann dem Orden der Vinzentinerinnen bei. Mehr als drei Jahrzehnte lang arbeitete sie in einem Krankenhaus der Stadt Vichy. Kümmerte sich dort um Waisen und alte Menschen. Erst viel später zog sie dann nach Toulon.

Trotz Erblindung und Rollstuhl: Schwester André arbeitete bis 108

Auch ihre Erblindung und der Rollstuhl stellten für Schwester André keine Hindernisse. Dennoch pflegte sie lange andere Senioren, die deutlich jünger waren als sie selbst. „Die Leute sagen, dass Arbeit tötet, aber mich hat die Arbeit am Leben gehalten. Ich habe gearbeitet, bis ich 108 war“, sagte sie im vergangenen Jahr in einem Gespräch mit Journalisten. Dabei rief sie auch zu mehr Nächstenliebe auf: „Die Menschen sollten einander helfen und sich lieben, anstatt sich zu hassen. Dann wäre alles viel besser.“

mck/AFP

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