Alarmanlage auf "Deepwater Horizon" war aus

+
Die Ölplattform ging nach einer Explosion in Flammen auf.

Berlin - Das Alarmsystem auf der im Golf von Mexiko gesunkenen Ölplattform war nach Angaben eines Technikers absichtlich abgeschaltet. Man wollte die Arbeiter nicht durch einen Fehlalarm wecken.

Lesen Sie auch:

Tropensturm stoppt Kampf gegen Ölpest

Mike Williams sagte vor einem Untersuchungsausschuss in Kenner in Louisiana nach Angaben von CNN am Freitag, das Management hätte damit verhindern wollen, dass die Mannschaft in der Nacht durch einen Fehlalarm geweckt werde. Die Computer hätten zwar gefährliches Methangas noch gemessen, aber keinen akustischen oder optischen Alarm ausgelöst.

Bohrinsel explodiert: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Bohrinsel explodiert: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Der Alarm sei schon ein Jahr vor der Explosion der Plattform am 20. April abgeschaltet worden. Elf Arbeiter kamen damals bei der Detonation ums Leben. Der Untergang von “Deepwater Horizon“ löste zwei Tage später die bisher schlimmste Umweltkatastrophe der USA aus.

dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser