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Sieben Schüsse abgefeuert

Bewaffneter Angriff auf ehemaligen FC-Bayern-Star in der Türkei

Bewaffneter Angriff auf ehemaligen FC-Bayern-Star Altintop in der Türkei
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Bewaffneter Angriff auf ehemaligen FC-Bayern-Star Altintop in der Türkei

Der türkische Fußballverband TFF mit seinem Vorstandsmitglied und Ex-Bayern-Profi Hamit Altintop ist von einem bewaffneten Angriff erschüttert worden. Sieben Kugeln schlugen offenbar in zwei Räumen ein.

Türkei - Während der Vorstandssitzung des türkischen Fußballverbandes (TFF) in Riva, einem Ortsteil von Istanbul, sind Medienberichten zufolge mehrere Schüsse abgegeben worden - auf das Büro des Präsidenten als auch auf den Sitzungssaal. Insgesamt sieben Kugeln sollen die beiden Räume getroffen haben, wie die Zeitung „Cumhuriyet“ und das Portal „CNN Türk“ unter Berufung auf Aussagen übereinstimmend berichten.

Es sei zwar niemand bei dem Angriff verletzt worden, doch verfehlte eines der Projektile wohl nur knapp die Vorstandsmitglieder Ali Düsmez und Hamit Altintop. „Wir warfen uns zu Boden, als wir die Schüsse hörten“, wird der ehemalige FC-Bayern-Star Altintop zitiert. „Die anderen Vorstandsmitglieder dachten, ich sei verletzt.“ Des Weiteren drückte er seinen Wunsch aus, dass die Täter möglichst bald gefasst werden. Und tatsächlich wurde ihm der Wunsch wohl postwendend erfüllt. Denn nachdem die Angreifer zunächst mit dem Auto geflüchtet waren, konnte der türkische Innenminister kurz darauf schon erste Fahndungserfolge vermelden.

Zunächst kündigte der Istanbuler Gouverneur Ali Yerlikaya noch eine groß angelegte Untersuchung an, wenig später vermeldete Innenminister Süleyman Soylu die Festnahme von zwei hochgradig tatverdächtigen Männern. Die beiden sollen erheblich alkoholisiert gewesen sein und in direkter Tatortnähe wohnen. Aufnahmen von Überwachungskameras identifizieren sie offenbar.

Auch der deutsche Trainer der türkischen Nationalmannschaft Stefan Kuntz meldete sich bereits über die sozialen Medien. „Schockierende Nachrichten aus meiner zweiten Heimat. Ich bin so froh, dass alle gesund sind und ich verurteile diese Verbrechen aufs Schärfste.“ Der frühere U21-Trainer schrieb weiter: „Ich habe bereits meine Freunde und Kollegen in Riva angerufen und bin froh, dass niemand verletzt wurde. Meine Gedanken sind bei Ihnen.“

nt

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